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FiW-Schultz: Corona-Krise macht Herausforderungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich

Frau in der Wirtschaft: Unternehmerinnen brauchen eine flächendeckende, bedarfsorientierte und flexible Kinderbetreuung

WKÖ-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende Martha Schultz
© FiW WKÖ-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende Martha Schultz

Österreichs Frauen sind gut ausgebildet, stehen fest im Erwerbsleben und leisten tagtäglich Großartiges. Darüber hinaus meistern sie oft auch den leider immer noch viel zu schwierigen Spagat zwischen Job und Familie. Zugespitzt hat sich die Situation durch die Corona-Pandemie, die nicht nur Unternehmerinnen, sondern alle Frauen in der Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt hat. „Während des Lockdowns hat sich deutlich gezeigt, dass es vermehrt die Frauen sind, die die Hauptlast der Vereinbarkeit von Familie und Beruf tragen“, betonte Martha Schultz, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), bei einem Pressegespräch. 

Schultz: „Corona hat uns einmal mehr dramatisch vor Augen geführt, wie wichtig eine flächendeckende, bedarfsorientierte und flexible Kinderbetreuung ist. Unsere langjährige Forderung ist aktueller denn je, denn gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Planungssicherheit.“ 

Umfrage: Herausforderungen in der Corona-Krise

Aktuelle Umfragen zeigen: die Talsohle scheint durchschritten und die Wirtschaft kommt wieder in Schwung. Auch die Gründerinnenzahlen machen durchaus Hoffnung: So ist der Frauenanteil an den Gründungen im 1. Halbjahr 2020 mit 44,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (45,1 Prozent) nur minimal zurückgegangen. „Das ist erfreulich, dennoch war es uns wichtig, ein realistisches Stimmungsbild der Unternehmerinnen während der Corona-Krise zu bekommen“, erklärt Schultz. Deshalb wurden im Rahmen des aktuellen WKÖ-Wirtschaftsbarometers, 530 Unternehmerinnen aus ganz Österreich zu den speziellen Herausforderungen befragt. Neben großen Problemen aufgrund des Stillstands der unternehmerischen Tätigkeit (70 %), empfanden 7 von 10 Frauen die psychische Belastung durch die unsichere Situation und die wirtschaftlichen Folgen als besonders schwierig. Auch die fehlenden sozialen Kontakte wurden von 37 Prozent als belastend empfunden. Besonders herausfordernd war für Frauen die Kinderbetreuung ohne Home-Schooling, wie mehr als ein Drittel der Befragten angibt. Rund ein Viertel der Unternehmerinnen mussten sich neu orientieren und ihre unternehmerische Tätigkeit umstellen.

Kinderbetreuung
© WKÖ Unternehmerinnen brauchen eine flächendeckende, bedarfsorientierte und flexible Kinderbetreuung.

Ausbau und Verbesserung der Kinderbetreuung

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Voraussetzung dafür, dass sich Frauen und Männer für Kinder entscheiden und qualifiziert erwerbstätig sind. Daher fordert FiW einen gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag. Das Betreuungsangebot muss ausgebaut und die Betreuungsquote von unter 3-jährigen Kindern gesteigert werden. Eine flächendeckende Kinderbetreuung – auch im ländlichen Raum – mit Betreuungszeiten, die an die Arbeitsrealität angepasst sind, ist sicherzustellen. „Zusätzlich brauchen wir dringend ein gesellschaftliches Umdenken und ein Aufbrechen veralteter Rollenbilder - nur so schaffen wir es, dass neben Müttern auch vermehrt Väter Verantwortung in der Kinderbetreuung übernehmen“, unterstreicht Schultz.

Frau in der Wirtschaft (FiW)

Frau in der Wirtschaft (FiW) ist ein starkes Netzwerk für selbstständige Frauen – von der Kleinstunternehmerin bis zur Topmanagerin. Wir vertreten die Interessen der rund 130.000 österreichischen Unternehmerinnen und unterstützen mit umfassendem Service unternehmerischen Erfolg.

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