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Fashion, die verbindet, auf der Expo 2020 in Dubai

Österreichische und ruandische Designerinnen und Designer zeigen mit dem Austria – Rwanda Fashion Connect Projekt, wie länderübergreifende Zusammenarbeit funktioniert.

Expo Fashion Connect 2022
© Expo Austria

Wieder ist die Expo 2020 in Dubai Schauplatz für ein ganz besonderes Projekt. Das Austria – Rwanda Fashion Connect Projekt wird in Dubai am 25.03.2022, als Höhepunkt einer zweijährigen Zusammenarbeit zwischen österreichischen und ruandischen Designerinnen und Designern, einem breiten internationalen Publikum präsentiert. Den Designerinnen und Designern wird so eine Bühne geboten, auf der sie ihr Talent und ihr Handwerk präsentieren können.

Im Mittelpunkt des Austria – Rwanda Fashion Connect Projekts steht die Pionierarbeit für neue Wirtschaftsmodelle, um 460 Millionen Menschen im gemeinsamen Markt Ostafrika mit qualitativ hochwertiger und umweltbewusster Kleidung zu versorgen. Das EXPO-Thema "Connecting Minds, Creating the Future“ wird hier noch einmal auf spektakuläre Weise zelebriert.

Verschmelzung der Kulturen

Sechs Designerinnen und Designer – drei aus Österreich und drei aus Ruanda – haben sich zusammengefunden, um eine gemeinsame Kollektion von 36 außergewöhnlichen Stücken zu entwerfen. In den Kreationen haben die teils etablierten und teils aufstrebenden Designerinnen und Designer Ideen aus beiden Kulturen verschmolzen und an einem Stück zusammengearbeitet, das Anleihen bei der Kultur des jeweils anderen nimmt.

Zu den sechs an dem Projekt beteiligten Designern gehören:

- Bettina Reichl vom österreichischen Label Odrowaz

- Jean-Vainqueur Munezero vom ruandischen Label Munezero

- Karin Wintscher-Zinganel vom österreichischen Label Kay Double U

- Matthew Rugamba vom ruandischen Label House of Tayo

- Pierra Ntayombya vom ruandischen Label Haute Baso

- Thang De Hoo vom österreichischen Label Thang De Hoo

Vielfalt & Inklusion

Um das Beste aus beiden Welten zusammenzuführen und zu präsentieren, wurde bei der Auswahl der Designerinnen und Designer ein besonderes Augenmerk auf Themen wie Vielfalt und Inklusion gelegt. Auch jüngeren Talenten wird hier die Möglichkeit geboten international Beachtung zu finden. Darüber hinaus wird eine Vielzahl von Models aus Österreich und Ruanda die von den Designern entworfenen Stücke auf einem Laufsteg präsentieren.

Darüber hinaus sind Beiträge für die Kigali Fashion Week im Mai 2022 und die Vienna Fashion Week im September 2022 geplant.

Fashion-Show

Die Fashion-Show wird moderne Technologie durch Elemente der künstlichen Intelligenz in der Musik miteinbeziehen. Als Souvenir können die Besucherinnen und Besucher Bilder mitnehmen, die von Artivive mittels Augmented Reality animiert werden.

Jede Designerin und jeder Designer repräsentiert verschiedene Stile mit unterschiedlichen kulturellen Einflüssen, die sich in den einzelnen Kollektionen und Stücken widerspiegeln.

Designerin Bettina Reichl vom österreichischen Label Odrowaz sagt über ihre Einflüsse und das Projekt: „Fashion Connect bietet die fantastische Möglichkeit, mit Modedesignern aus einer anderen Kultur in Dialog zu treten und Kreativität als Sprache für einen Austausch über Themen wie kulturelle Bekleidungsvielfalt, nachhaltige Materialien, regionale Handwerkstechniken und globale Vernetzung. Meine Partnerin, die Designerin Pierra Ntayombya, ist auf ethische Mode spezialisiert, was mich bei der Umsetzung meiner Kollektion sehr beeinflusst hat, da sie eng mit vielen Kunsthandwerkerfamilien in Ruanda zusammenarbeitet. In ihrer Kollektion mit dem Titel „United Felt" kombiniert Bettina Reichl die österreichische Technik des Wollfilzens mit alten traditionellen geometrischen Mustern, wie sie die Ruander zum Flechten von Körben und Matten mit schwarzen und weißen Pflanzenfasern verwenden.

Der ruandische Designer Jean-Vainqueur Munezero vom Label Munezero geht auf das Thema Zusammenarbeit ein. "Dieses Projekt kam für mich zur richtigen Zeit, besonders in diesen schwierigen Zeiten, in denen wir zusammen und vereint sein müssen. Dieses Projekt hat mir geholfen, mehr über Österreich zu erfahren, von der Kultur, den Labels, den Marken, der Kunst und den Menschen – es gibt vieles, was ich über Österreich nicht wusste.“ Die Zusammenarbeit mit seinem Partner Thang de Hoo hat er sehr genossen und hofft, in Zukunft wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können.

Thang De Hoo vom österreichischen Label Thang De Hoo bestätigt: „Die Zusammenarbeit war sehr fruchtbar und interessant. Es war das erste Mal, dass ich mit einem Designer zusammengearbeitet habe und es war schön, Gedanken und Ideen auszutauschen. Mein kulturelles Wissen über Ruanda war begrenzt, deshalb hat es mir Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, dass es wirklich schön ist, mit anderen Kreativen zu interagieren, und es gibt unserer Arbeit eine neue Bedeutung. Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung.“

Karin Wintscher-Zinganel vom österreichischen Label Kay Double U sagt: „Die Kollektion ist von den Kulturen Österreichs und Ruandas inspiriert. Das klingt nach einem großen Unterschied, aber ich habe bei meiner Recherche nach Inspirationsquellen in Architektur, Kunst und Design viele Parallelen zwischen unseren beiden Ländern gefunden. Diese Ideen habe ich in meine Kollektion einfließen lassen. Loden trifft auf Sisal. Durch das Tragen in Schichten können die Kleidungsstücke zu jeder Jahreszeit und zu jeder Tageszeit getragen werden. Neue Ideen sind unser wichtigstes Transportmittel und machen aus der Uniformität Vielfalt.“

Der ruandische Designer Matthew Rugamba vom Label House of Tayo zu seinen Einflüssen und dem Projekt: "Der Versuch, ein grenzüberschreitendes Programm inmitten einer weltweiten Pandemie zu koordinieren, ist keine leichte Aufgabe, und ich bin froh, dass wir es geschafft haben. Als Designer versuche ich immer, mich selbst herauszufordern, in anderen Bahnen zu denken oder andere Ansätze auszuprobieren. Projekte wie dieses helfen mir, meinen Horizont zu erweitern. Ich freue mich darauf, meine Kollektionen zusammen mit meinen Kollegen auf der Expo in Dubai zu präsentieren, und ich freue mich auf weitere mögliche Kooperationen in der Zukunft.“

Für Pierra Ntayombya vom ruandischen Label Haute Baso war dieses Projekt eine großartige Gelegenheit für einen kulturellen Austausch. "Die Möglichkeit, von unseren österreichischen Partnern zu lernen, hat uns die Augen für mögliche Synergien zwischen ruandischen und österreichischen Kreativen geöffnet. Wir sind begeistert, dass wir die Möglichkeit hatten, mit österreichischen Textilien zu experimentieren, und wir freuen uns darauf, die Beziehungen, die wir während dieser Zusammenarbeit aufgebaut haben, für zukünftige Gelegenheiten zu stärken."

Der Österreich-Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai ‒ die trotz der Verschiebung auf 2021 ihren ursprünglichen Namen beibehalten hat ‒ setzt auf den kreativen Einsatz von Digitalisierung und präsentiert österreichische Innovationen im Rahmen der Ausstellung im Inneren des Pavillons, die von Ars Electronica Solutions und büro wien kuratiert wird. Das Architektur-Büro querkraft realisiert einen Pavillon, der arabisch-archaische Windtürme mit zeitgemäßer Klimatechnik zu einem spielerischen Signal gegen die klimaschädigende Verschwendung kombiniert. Der heimische Beitrag wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich finanziert.


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