th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Familienunternehmen in Österreich: Status Quo 2013

Studie: Familienunternehmen sind ein wesentlicher Pfeiler des Wirtschaftsstandortes

Die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria, die im Auftrag der Wirtschaftskammern erstellt wurde, zeigt, dass 90 % der Unternehmen in Österreich Familienunternehmen laut EU-Definition sind. Lässt man die Anzahl der Ein-Personen-Unternehmen außer Acht, beträgt der Anteil der „Familienunternehmen im engeren Sinn“ mit 54 % immer noch mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen. Ihnen sind 67 % aller selbstständig und unselbstständig Beschäftigten, das entspricht 1,7 Millionen Personen, sowie 58 % oder 365 Milliarden Euro der Umsätze zuzurechnen.

In der Studie werden Spezifika und Charakteristika der Familienunternehmen, basierend auf Literaturrecherche und einer eigens dafür durchgeführten umfassenden empirischen Erhebung, genau analysiert, um ein akkurates Bild der aktuellen Lage sowie deren zukünftigen Herausforderungen und möglichen Bedürfnisse zu erhalten.

Die Bandbreite der Familienunternehmen reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum weltweit erfolgreichen Großkonzern. Am häufigsten sind Familienunternehmen jedoch in der Größenklasse der Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern sowie im Tourismus, im Bauwesen und der Produktion anzutreffen. Über 70 % der 156.400 Familienunternehmen in Österreich sind in kleinen Städten und Gemeinden unternehmerisch tätig. Sie sind somit nicht nur ein wesentlicher Pfeiler des Wirtschaftsstandortes Österreich, sondern sie prägen auch wesentlich ihre Regionen gesellschaftlich und kulturell. Obwohl die Familienunternehmen – wie die anderen Unternehmen in Europa – mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen hatten, erwiesen sie sich insgesamt als sehr robust. Die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria, die im Auftrag der WKO erstellt wurde, zeigt, dass Familienunternehmen nach wie vor neue Arbeitsplätze schaffen und sich dynamisch entwickeln. Aufgrund der beiden sich überlagernden Sphären von Familie und Unternehmen - keine existiert ohne die andere - stellen sie einen ganz speziellen Typ von Unternehmen dar, der mit unterschiedlichen und hoch komplexen Herausforderungen konfrontiert ist, sich dadurch aber auch wesentliche Vorteile zu Nutzen machen kann.

Anhand einer Typologisierung der Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen ist eine differenzierte Betrachtung dieser Gruppe möglich. Dadurch wird gezeigt, dass wesentliche Unterschiede nicht nur aufgrund der Unternehmensgröße und des wirtschaftlichen Umfelds auftreten, sondern durch Eigenschaften der Unternehmer, die wesentlich für die Performance und die Entwicklung ihrer Unternehmen verantwortlich sind.

Leitfragen wie die volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen, die typischen Merkmale, Stärke- und Problemfelder werden ebenso nachgegangen wie der Frage, was sie als Arbeitgeber auszeichnet und welche Besonderheiten sie beim Personalmanagement und der Führungskultur aufweisen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Publikationen

Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012

Überblick der Abteilung für Rechtspolitik, WKÖ mehr

  • Fehlzeitenreport

Fehlzeitenreport 2011

Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich mehr

  • 2012

Investitionskostenersatzverordnung

Stellungnahme der Wirtschaftskammer, März 2012 mehr