th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Fairplay in der Personenbeförderung: Gesetz schafft einheitliche Bedingungen für Taxi und Mietwagen 

Gelegenheitsverkehrsgesetz erfüllt Forderung des WKÖ-Fachverbandes nach gleichen Spielregeln in der Branche

Personenbeförderung
© WKÖ

„Das gestern beschlossene Gelegenheitsverkehrsgesetz schafft endlich klare und faire gesetzliche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer in der Branche“, freut sich Erwin Leitner, Obmann des Fachverbandes für das Personenbeförderungsgewerbe mit PKW in der Wirtschaftskammer Österreich. Die Vereinheitlichung des Taxi- und Mietwagengewerbes baut einerseits unnötige bürokratische Hürden auf dem Weg zur Selbstständigkeit ab, so entfällt jetzt etwa der bisher notwendige dreijährige Praxisnachweis für Lenker. Andererseits kommt es zur Einführung strengerer Regeln bei Rückständen von Steuern oder Sozialversicherungsabgaben. Um die Qualität im Sinne der Kunden zu erhalten bzw. zu optimieren, werden zukünftig Lenker auch einheitliche Qualifikationen vorweisen müssen.  

Novelle schafft fairen Wettbewerb

Die Novelle des Gelegenheitsverkehrsgesetzes schafft fairen Wettbewerb für „Spontanbeförderungen von Personen“ in Märkten, in denen der Landeshauptmann ein Tarifgebiet verordnet hat. Derzeit werden auf diesen Märkten gleiche Leistungen unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen angeboten. „Wir freuen uns, dass die Politik nun unserer Forderung nachkommt, diesen ruinösen Wettbewerb zu unterbinden“, betont der Branchensprecher. 

Bei anderen Geschäftsfeldern als „Spontanbeförderungen“ kommt es hingegen zu keinen Änderungen: „Patienten- oder Schülerbeförderungen, Anrufsammeltaxis, Fahrten über die Landesgrenze, Schienenersatzverkehre oder Pauschalfahrten mit besonders teuren Fahrzeugen bei Hochzeiten oder anderen Ereignissen, können – auf Basis eines erstmalig österreichweit einheitlichen Ausnahmekatalogs - unverändert ausgeübt werden“ stellt Leitner klar.

Mit allen Anbietern auf gleicher Augenhöhe  

Die Modernisierung des Gelegenheitsverkehrsgesetzes unterstützt die Branche, Qualität und Service noch weiter auszubauen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. „In einem hart umkämpften Umfeld mit vielen neuen Anbietern ist es den Unternehmen jetzt möglich, gemeinsam mit unterschiedlichen Kommunikationsplattformen und auf gleicher Augenhöhe am Markt zu reüssieren“, ergänzt der Obmann. (PWK367/PM)

von

Das könnte Sie auch interessieren

Bioblo Bauwettbewerb

Österreichweiter Bioblo-Bauwettbewerb in Spielzeuggeschäften: Die Gewinner stehen fest

Spielwarenhandels-Branchensprecher Schüssler freut sich über 111 Einreichungen aus ganz Österreich - Überreichung der Preise findet vor Ort im jeweiligen Spielzeuggeschäft statt mehr

Alfred Harl

Harl: 5G und digitale Bildung sind Top-Prioritäten für Wirtschaftsstandort 

UBIT-Obmann bei Präsentation des Infrastrukturreports bei Future Business Austria: Österreich kann Vorreiterreiterrolle bei IT-Infrastruktur sein mehr