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Fahrzeughandel verwahrt sich gegen Schlechtreden von Dieselmotoren

Österreichs Fuhrpark bei Umweltfreundlichkeit und Sicherheit an vorderer Stelle – Fahrverbote und Diskriminierung von Dieselmotoren weder sinnvoll noch zweckmäßig

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Der Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) weist das in letzter Zeit gehäuft betriebene Schlechtreden von Dieselmotoren entschieden zurück: „Das immer wieder angekündigte herannahende Ende des Dieselmotors, um selbst auferlegten Klimaziele zu rechtfertigen und die Versuche, das Automobil schlechthin als Alleinverursacher von Feinstaub und Stickoxyden zu verteufeln, sind vollkommen fehl am Platz. Gemessen an vielen Ländern der Welt haben wir in Österreich einen sehr modernen Fuhrpark, der vor allem im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und Sicherheit mit an vorderster Stelle rangiert“, betont Josef Schirak, Sprecher des Fahrzeugeinzelhandels im Bundesgremium Fahrzeughandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Wissenschaftliche Untersuchungen in mehreren Großstädten belegen, dass die motorischen Feinstaubemissionen des Verkehrs lediglich etwa 4 bis 5 Prozent des Gesamtaufkommens betragen. „Feinstaub im großen Stil wird derzeit vor allem durch erhöhten Einsatz von Split und Streusand produziert. Viele Städte und Gemeinden, so Schirak, würden selbst im März noch nicht daran denken, die Straßen davon zu befreien. Die Folge ist, dass durch den Verkehr laufend Staub aufgewirbelt wird.

Fahrverbote sind nicht zweckmäßig

Fahrverbote und sonstige Diskriminierungen des Dieselmotors seien weder sinnvoll noch zweckmäßig, um die Umwelt in Bezug auf Feinstaubbelastung und Schadstoffausstoß signifikant zu verbessern, stellt Schirak klar und betont weiter: „Angesichts eines derzeitigen Gesamtbestandes von etwa 2.750.000 dieselbetriebener PKW und Kombis in Österreich sowie eines immer stärker werdenden Verkehrsaufkommens durch ausländische Dieselfahrzeuge werden wir noch viele Jahre, ja Jahrzehnte mit dem Dieselmotor leben werden müssen – auch dann, wenn alternative Antriebe wie der hochgejubelte E-Motor einen rasanten Siegeszug antreten sollten. Wobei davon derzeit nicht auszugehen ist.“ Ein „Schildbürgerstreich der besonderen Art“ sei es, auf der einen Seite den Ankauf eines E-Autos mit bis zu 4.000 Euro zu fördern, wenn das in Gebrauch stehende Auto beim Autotausch um ebensolche 4.000 Euro oder mehr bis hin zur Unverkäuflichkeit entwertet würde.

Eine weitere Verteufelung von Dieselfahrzeugen würde einen volkswirtschaftlichen Schaden für Österreich bedeuten, warnt der Sprecher des Fahrzeugeinzelhandels. Die Entwertung der Dieselfahrzeuge bis hin zur Unverkäuflichkeit würde es darüber hinaus zigtausenden Fahrzeugbesitzern überhaupt unmöglich machen, ein anderes, umweltfreundlicheres Auto anzuschaffen, da ihnen dazu jegliche finanzielle Grundlage entzogen würde. 

Rückkehr zu Vernunft und Realitätssinn

Gefordert sei daher „eine Rückkehr zu einer von Vernunft und Realitätssinn getragenen Vorgehensweise“, appelliert Schirak: „Hören wir sofort auf mit der ‚Diesel-Verteufelung, denn die laufend fortschreitende technische Entwicklung wird den Automobilmarkt völlig von sich aus regeln – und das ohne die Vernichtung von Volksvermögen in Form einer sinnlosen Entwertung des Fahrzeugbestandes im Bereich von Dieselfahrzeugen.“

Der österreichische Fahrzeugeinzelhandel fordert darüber hinaus, dass Dieselfahrzeuge bis zu deren Außerbetriebnahme unbehelligt und ohne Einschränkungen im Verkehr belassen werden und allenfalls für „Uraltautos“ eine finanziell unterstützte Altauto-Entsorgungsaktion gestartet wird. (PWK244/SR)

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