th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Fachverbandsobmann Reder: Güterbeförderer begrüßen die Forderung nach längerer NoVA-Befreiung

Fristverlängerung brächte Verschnaufpause sowie Investitionsschub durch Vorziehkäufe – denn NoVA auch für Klein-Lkw bedeutet enorme Mehrkosten

LKW
© WKÖ

"Unter Österreichs Frächtern herrschte Fassungslosigkeit, als im vergangenen Jahr ohne Vorwarnung und entsprechender Kommunikation die NoVA für Klein-Lkw bis zu 3,5 Tonnen eingeführt wurde. Die Güterbeförderer begrüßen daher, dass WKÖ-Präsident Harald Mahrer sich für eine Fristverlängerung für die NoVA-Befreiung einsetzt. Das brächte uns eine Verschnaufpause und gleichzeitig einen Investitionsschub", sagt Günther Reder, Obmann des Fachverbands Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn wird die NoVA-Befreiung bis Frühjahr 2022 verlängert, dann würde es bis dahin zu Vorziehkäufen kommen. 

Die Ausdehnung der NoVA auf Klein-Lkw betrifft neben Kleintransporteuren auch Handels- und Zustellbetriebe, Gewerbetreibende und Handwerker. Ursprünglich war die NoVA dazu gedacht, besonders PS-starke Fahrzeuge im Privatbereich zu besteuern. Für Betriebe sind diese Klein-LKW aber Betriebsmittel für den täglichen Bedarf. Aktuell müsse davon ausgegangen werden, dass viele Unternehmen aufgrund der Zusatzkosten, die die neue NoVA mit sich bringt, geplante Fuhrparkerneuerungen nach hinten verschieben und möglichst lange mit ihren alten Fahrzeugen weiterfahren. "Und diese weisen in der Regel schlechtere Abgaswerte auf."  

Zu berücksichtigen ist Reder zufolge auch, dass von der Erhöhung hauptsächlich Klein- und Mittelbetriebe in einer Branche betroffen sind, in der ohnehin bereits sehr knapp kalkuliert werden muss, um überleben zu können. Und alternativ angetriebene Fahrzeuge sind noch kaum vorhanden. "Wir fordern einen Aufschub der NoVA-Erhöhung 2021 für gewerblich genutzte Nutzfahrzeuge der Klasse N1, bis leistbare Alternativen von klimafreundlichen Fahrzeugen für den gewerblichen Bereich verfügbar sind", so Reder, der außerdem kritisiert, dass Österreichs Güterbeförderer bei der Investitionsprämie nicht zum Zug kamen. Die Investitionsprämie sollte mit Zuschüssen von bis zu 14 % Betriebe fast aller Branchen motivieren, trotz Krisenzeiten zu investieren. "Aber eben nur fast, denn die Vorgabe, dass im Fahrzeugbereich nur emissionsfreie Fahrzeuge bzw. Plug-in-Hybride gefördert werden, schließt im Bereich der Güterbeförderung alle Möglichkeiten, sinnvoll in neue, umweltschonende Technologie zu investieren, aus“, sagt Reder.  

Der Fachverbandsobmann tritt daher für die Einführung einer Stilllegungsprämie ein. "Mit dieser wird ein Anreiz geschaffen, ältere Fahrzeuge durch neue, schadstoffärmere Fahrzeuge zu ersetzen und damit einen Beitrag zur Erreichung Österreichs Klimaziele zu leisten“, so Reder abschließend. PWK192/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

Mineraloel Industrie

Mineralölindustrie: Anzahl der österreichischen Tankstellen konstant

2.733 Servicestationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit  mehr

Werbeklimaindex 2020

WKÖ-Mrazek: Lockdown schwächt Konjunktur in der Werbebranche

Nur durch weitere softe Öffnungsschritte ist Rückkehr zur Normalität für die Werbebranche in Sicht  mehr