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Fachverbandsobmann Christoph Berghammer in den Vorstand von BIPAR gewählt 

Berghammer: Freue mich, dass Beständigkeit, Treue und Engagement honoriert werden

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Am 23. Juni 2017 fand die jährliche BIPAR Generalversammlung in Berlin statt. Neben den üblichen Agenden stand auch die Wahl des neuen Vorstandes von BIPAR an der Tagesordnung. Fachverbandsobmann Christoph Berghammer, MAS wurde für die Periode 2017/2018 in der Funktion als Kassier in das Management von BIPAR gewählt.

Neben Christoph Berghammer komplementieren folgende Personen in ihrer ehrenamtlichen Funktion den neu gewählten Lenkungsausschuss:

  • Ulrich Zander (BVK – Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute) als Vorstandsvorsitzender
  • Juan Ramon Pla als künftiger stellvertretender Vorsitzender
  • André Lamotte als auszuscheidender stellvertretender Vorsitzender und 
  • Dominique Sizes als Generalsekretär sowie
  • maximal zwölf weitere Mitglieder

Die primäre Aufgabe des Vorstandes besteht darin, die Entscheidungen der Generalversammlung umzusetzen, in der alle wesentlichen strategischen Entscheidungen den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt werden. 

BIPAR als europäische Vertretung der Versicherungsagenten

BIPAR (The European Federation of Insurance Intermediaries) ist die europäische Vereinigung von Versicherungsvermittlern und zählt 52 nationale Verbände aus 30 Ländern zu seinen Mitgliedern. Durch seine nationalen Vereinigungen vertritt BIPAR die Interessen von Versicherungsagenten, Versicherungsmaklern und Finanzvermittlern in ganz Europa und wird dabei als der alleinige vertretende Körper für europäische Versicherungsvermittler von allen relevanten europäischen und internationalen Organisationen sowie Behörden anerkannt.

Das Ziel von BIPAR ist es, eine europäische Durchführungsumgebung zu fördern, innerhalb derer Versicherungsvermittler gedeihen können und welche dabei fairen Wettbewerb, ein entsprechendes Niveau an Verbraucherschutz und einen funktionierenden Versicherungsmarkt sichert. Die politische Unterstützung der 52 nationalen Mitglieder-Vereinigungen auf ihrer nationaler Ebene (insb. im Rahmen von Durchführungsprozessen der EU-Gesetzgebung ins nationale Recht) sowie das Agieren als Informationsplattform stellen weitere wichtige Funktionen von BIPAR dar.

Der Fachverband der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten ist seit vielen Jahren aktives und ordentliches Mitglied von BIPAR und wird regelmäßig durch Fachverbandsobmann Christoph Berghammer gemeinsam mit Fachverbandsgeschäftsführer Erwin Gisch und Fachverbandsausschuss-Mitglied Wilhelm Hemerka vertreten.  

„Ich habe mich schon sehr über die Nominierung gefreut und fühle mich darüber hinaus in der neuen Position für BIPAR auch noch sehr geehrt. Es ist schön zu sehen, dass Beständigkeit, Treue und viel Engagement über so viele Jahre hin honoriert werden und ich mich fortan an der „Front“ - als Vorstandsmitglied einer der größten europäischen Vereinigungen von Versicherungsvermittlern-für unsere Mitglieder einsetzen kann“, berichtet Fachverbandsobmann Berghammer über den Wahlausgang.

Begutachtung nationaler Rechtsakten

Inhaltlich haben sich die Teilnehmer am BIPAR-Annual-General-Meeting u.a. mit der IDD, deren nationalen Umsetzungen sowie den Delegierten Rechtsakten auseinander gesetzt. 

David Cowan von der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA (David Cowan ist Principal Consumer Protection Expert and Leader of the Conductof Business Policy Team bei EIOPA) berichtet etwa, dass die Entwürfe der Delegierten Rechtsakte im Juni/August in den Rat und das Europäische Parlament zur Begutachtung gelangen sollen und dass die Begutachtungszeit wohl 2 – 3 Monate dauern könnte. Derzeit gehe man EIOPA-seitig davon aus, dass die Delegierten Rechtsakte als europäische Verordnung (nicht als Richtlinie) umgesetzt werden. Der Zeitplan sei – so Cowan weiter – als durchaus kritisch zu sehen.

Fachverbandsobmann Berghammer dazu: „Der Zeitplan hat in der Tat mittlerweile ein beinahe kritisches Stadium erreicht. Obwohl die IDD grundsätzlich 2 Jahre Umsetzungsfrist vorgesehen hat, sind zwischenzeitig bereits fast 1 1/2 Jahre vergangen, ohne dass bis dato ein Gesetzesentwurf zur nationalen Umsetzung, oder die Delegierten Rechtsakte vorliegen würden. Unseren Mitgliedern, wie auch der Versicherungswirtschaft, wird dadurch nicht viel Zeit bleiben, sich auf die neuen Regelungen für die Praxis seriös vorzubereiten. Insofern sollte – ausnahmsweise - allenfalls über eine Verlängerung der Umsetzungsfrist nachgedacht werden.“  

Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär beim dt. Bundesminister der Finanzen sowie insb. Klaus-Peter Flosbach, CDU-Bundestagsabgeordneter und diesbezüglich Berichterstatter zur IDD-Umsetzung haben über die Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie in Deutschland berichtet. Dabei könnte es sozusagen in letzter Minute – am 29. Juni 2017 soll die Umsetzung im dt. Bundestag behandelt werden – noch zu einigen inhaltlichen Änderungen im Vergleich zum Referentenentwurf kommen, zB:

 
  • Die Courtage soll als Leitvergütung festgeschrieben werden. Die strikte Trennung zwischen Vertrieb/Vermittlung mit Provision und Beratung ausschließlich auf Honorarbasis soll – entgegen dem ursprünglichen Referentenentwurf – aufgehoben werden, so Flosbach. Damit soll es den dt. Vermittlern auch künftig erlaubt sein, auf Provisions- und/oder Honorarbasis tätig zu werden. 
  • Grundsätzlich soll Vertrieb / Vermittlung nur mit Beratung möglich sein (Beratungsverpflichtung). Allenfalls soll der Kunde aber darauf verzichten können.
  • Bestandsschutz für den Makler: Wird ein Makler von einem Kunden bevollmächtigt, dann soll der Versicherer nicht in den Bestand des Maklers „hineinarbeiten“ können (keine „Doppelberatung“); dies soll ein Abwerben des Kunden verhindern. 

Berghammer meint dazu: „Sollten diese – von Berichterstatter Flosbach vorgestellten - Änderungen im Rahmen der Umsetzung der IDD in Deutschland tatsächlich durchgeführt werden, so kann ich dies nur begrüßen, denn sie stärken den Makler und die Wirtschaft. Die Möglichkeit für Versicherungsmakler auf Provisionsbasis bzw. wenn es Makler und Kunde wollen auch auf Honorarbasis entlohnt zu werden, muss erhalten bleiben. Die Beratung verpflichtend vorzusehen, war und ist eine Kernforderung im gemeinsamen Positionspapier des Fachverbandes der Versicherungsmakler, des VVO und des Bundesgremiums der Versicherungsagenten. Und eine Art Bestandsschutz für Versicherungsmakler wäre auch in Österreich begrüßenswert und wird von uns weiterverfolgt.“ (PWK523/us)

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