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Fachverband der Reisebüros fordert verpflichtende Insolvenzabsicherung für Airlines 

Einige europäische Fluglinien in finanziellen Nöten

Besorgt zeigt sich die Interessenvertretung der österreichischen Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich über Medienberichte zur finanziellen Lage einiger Airlines in Europa.

Seit Jahren tritt der Fachverband der Reisebüros dafür ein, dass EU-weit auch alle Fluggesellschaften eine Insolvenzabsicherung vorweisen müssen. Diese würde im Falle einer Insolvenz die bereits bezahlten Gelder absichern.

Bei Pauschalreisen sind Absicherungen zum Schutz der Reisenden im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters seit vielen Jahren EU-weit Pflicht. Durch die neue Pauschalreiserichtlinie wird diese Verpflichtung ausgeweitet. Bei Flugbuchungen bei der Airline stehen hingegen Kunden völlig ohne Schutz da, unterstreicht der FV.

Airline-Insolvenzen: Finanzieller Schaden für Kunden und Reisebüros

„Im Falle einer Insolvenz der Fluglinie verlieren die Tickets ihren Wert. Wenn sich die Zahl der Airline-Insolvenzen weiter erhöht, wäre der finanzielle Schaden enorm“, gibt Felix König, Obmann des Fachverbandes, zu bedenken. Zwar haben Fluglinien Ende 2014 Branchenregelungen besprochen. Diese sind aber freiwillig, weshalb Kunden oder Reisebüros daraus keine Rechtsansprüche ableiten können.

Auch die Airlines selbst sollten an einer EU-weiten Absicherungspflicht erhebliches Interesse haben, denn auch sie erleiden Schäden durch Insolvenzen anderer Fluglinien - vom Imageschaden gar nicht zu sprechen. Dazu kommt, dass eine solche Absicherung auch den bedrohten Airlines massiv helfen würde, das Vertrauen von Kunden und Reisebüros in ihre Fluglinie aufrecht zu erhalten, so König. (PWK364/PM)

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