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Fachverband UBIT verwundert über Vorgehen der Gewerkschaft vida 

Eine Gewerkschaft für EPU, die anderen Ein-Personen-Unternehmen schadet

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Die Neugründung einer Gewerkschaft für EPU (Ein-Personen-Unternehmen) sorgt für Kopfschütteln bei der gesetzlich legitimierten Interessensvertretung. „Wir können diesen Schritt nicht nachvollziehen“, meint Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich. „Das ist billiger Wahlkampf auf Kosten unserer Mitglieder. Eine Arbeitnehmergewerkschaft kann nicht gleichzeitig Interessensvertretung für Unternehmer sein.“ 

Tatsächlich vertritt allein der Fachverband UBIT der Wirtschaftskammer Österreich mehr als 66.000 Mitglieder, davon sind 65% EPU. „Gerade der Fachverband UBIT hat in den letzten Jahren spezielle Info- und Serviceleistungen für seine EPU bereitgestellt, um sie bei der Entfaltung ihrer unternehmerischen Tätigkeit zu unterstützen“, sagt Andreas Stadler, Berufsgruppensprecher der Buchhaltungsberufe im Fachverband UBIT. Stadler verweist auf zahlreiche Fachvorträge, Networking-Veranstaltungen, die Vermögensschadenhaftpflicht, Betriebsunterbrechungs- und Rechtsschutzversicherung sowie unzählige Aus- und Weiterbildungsangebote, die schon seit Jahren etabliert sind. 

„Es ist ein Signal der fehlenden ehrlichen Solidarität, dass die vida jetzt diese Gründung ankündigt, ohne auf die Interessen der Berufsgruppe der Buchhaltung Rücksicht zu nehmen“, sagt Harl. Seit Jahren sind die mehr als 5.000 BilanzbuchhalterInnen, BuchhalterInnen und PersonalverrechnerInnen überwiegend auf die Bedürfnisse von Kleinstbetrieben und EPU spezialisiert. „Mit dem Angebot schadet die vida ausgerechnet jenen EPU aus der Buchhaltung, die den EPU selbst als Spezialisten zur Seite stehen. Dass im Rahmen der Initiative auch noch mit einer Großkanzlei aus dem Kreis der Steuerberater agiert wird, ist eine besondere Spitze gegen diesen Berufsstand“, kritisiert Harl. 

Berufsgruppe Buchhaltung: Maßgeschneiderte EPU-Beratung

Gerade die Berufsgruppe der Buchhalter hat in den letzten Jahren immer wieder für EPU spezielle Serviceangebote erstellt. Zum einen wurde eine Broschüre mit Erfolgs-Tipps für Ein-Personen-Unternehmen erstellt, die grundlegende Fragen zur sozialen Absicherung, Einnahmen & Ausgabenrechnung, Buchführung & Rechnungswesen beantwortet. Zum anderen wurden die „Gründer Sprechtage“ in den Landeskammern (Gründerservice) ins Leben gerufen. „Der Aktionismus der Gewerkschaft schafft keinen Mehrwert für EPU, sondern schürt Unsicherheit. Die Gewerkschaft schadet damit den EPU der Buchhaltungsberufe, was sie aber offenbar nicht stören dürfte“, fasst Harl zusammen. 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT

Mit mehr als 66.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. (PWK771/PM)

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