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Fachverband UBIT sieht Uni-Pläne von Innenminister Kickl als fatales Signal 

Obmann Harl befürchtet massiven Schaden für den Wirtschaftsstandort Österreich

Studenten
© WKÖ

„Seit Jahren setzt sich der Fachverband UBIT für den Abbau von Zugangshürden bei den heimischen Universitäten ein“, erklärt Alfred Harl, Obmann des Fachverbands für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich. „Anstatt neuer Barrieren brauchen wir gerade in IT-Fächern zusätzliche Anreize zum Studieren. Nur so können wir den herrschenden Fachkräftemangel im IT-Bereich bekämpfen. Eine weitere Abschottung der Universitäten, wie sie Innenminister Herbert Kickl plant, würde dem Wirtschaftsstandort Österreich massiv schaden.“ Harl reagiert damit auf die Pläne des Innenministers, zukünftig von Studierenden aus Drittstaaten zu verlangen, vor Studienantritt deutsche Sprachkenntnisse auf C-1-Niveau zu besitzen. 

Internationale Vernetzung und sprachliche Vielfalt sind unverzichtbar

„Heimische Unternehmen profitieren stark von Studierenden, die aus anderen Ländern nach Österreich kommen und nach Abschluss ihrer Ausbildung als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen“, meint auch Martin Zandonella, Berufsgruppensprecher IT des Fachverbandes UBIT. Gerade im Bereich der Informationstechnologie seien internationale Vernetzung und sprachliche Vielfalt unverzichtbar für den wirtschaftlichen Erfolg.  

Keine unnötigen Beschränkungen

„Wir wollen Österreich zum internationalen IT-Knotenpunkt und Hub für digitale Entwicklungen machen, dabei dürfen wir uns nicht mit unnötigen Beschränkungen selbst im Weg stehen“, gibt sich Harl überzeugt und weiter: „C1 Kenntnisse sind in der Informatik kein Thema, denn in der IT wird längst Englisch gesprochen. Auch auf die Einnahmen von jährlich 160.000 Euro pro IT Arbeitsplatz, dem nur 14.000 Euro Ausbildungskosten gegenüberstehen, kann Österreich nicht verzichten. Wir müssen daher alles tun, damit das Informatikstudium attraktiv wird, um die besten Informatiker in Österreich zu haben. Mit oder ohne C1.“ 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit mehr als 67.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. 

Alfred Harl, Obmann des Fachverbands für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)
© FV UBIT/Stiasny Alfred Harl, Obmann des Fachverbands für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)


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