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Fachverband TBSL Giesswein: 1.500 Euro bedeuten einen schwierigen Weg für die Österreichische Bekleidungsindustrie 

Reduktion der Lohnnebenkosten sind unabdingbar parallel zu Einführung eines erhöhten Mindestlohns

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Die österreichische Bekleidungsindustrie im Fachverband Textil-, Bekleidungs-, Schuh und Lederindustrie vertritt Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die rund 15 Prozent angelernte Arbeitskräfte beschäftigen und deshalb von der Diskussion rund um die 1.500 Euro Mindestlohn stark betroffen sind. 

„Die Anhebung der bestehenden Mindest-KV-Löhne auf 1.500 Euro in einem einzigen Schritt löst eine Steigerung der Lohnkosten von 20 % aus. Diese außerordentliche Lohnkostenprogression können jedoch weder die industriellen Wäscherein im nationalen Preiskampf noch die Bekleidungshersteller im internationalen Wettbewerb weitergeben.

Entlastung würde Standortverlagerungen vermeiden

Wichtig ist daher eine Entlastung, um den Kostenschock abzufedern so Beschäftigungseinbrüche und Standortverlagerungen zu vermeiden!“ stellt Hannes Giesswein, Obmann Stellvertreter des Fachverbandes TBSL fest und ergänzt, dass auch der Staat die Dienstgeber entlasten muss, damit die Situation für die Unternehmen bewältigbar wird.

"Es muss klar sein, dass für einen Mindestlohn von 1.500 Euro der Arbeitgeber 1.960 Euro aufwenden muss, was einer dramatischen Steuer- und Abgabenquote von 39 % entspricht und dem Arbeitnehmer davon nur ca. 1.200 netto im Börsel bleiben. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, wesentliche Entlastungen herbeizuführen, da wir uns bereits einer Gesamtsteuerbelastung von 50% nähern.“, so Kommerzialrat Giesswein. (PWK153/us)

Der Fachverband

Der Fachverband Textil-, Bekleidungs-, Schuh und Lederindustrie ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich. Der Fachverband ist gesetzliche Interessensvertretung und versteht sich als Servicestelle, Lobbying-Plattform (in Österreich, auf EU-Ebene und international) und Informationsnetzwerk für rund 450 überwiegend klein- und mittelständische Unternehmen der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie. 

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