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Fachverband Schienenbahnen: Branche geschlossen für Wahlfreiheit bei Vergaben im öffentlichen Verkehr 

Einigkeit beim Thema Ausschreibungspflicht

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Die jährliche Sommertagung des WKO-Fachverbandes für Schienenbahnen fand von 29. bis 30. Juni in Klagenfurt statt. Beim Thema Ausschreibungspflicht waren sich alle einig und haben Fachverbands-Obmann Scheiber einstimmig den Rücken gestärkt und seinen Vorstoß für die Arbeitgeberseite bekräftigt: „Wettbewerb muss immer Mehrwert bieten und wir wollen das System Bus und Bahn in Österreich nicht Schwächen."

Über 80 Entscheidungsträger und Spitzenfunktionäre aus der Eisenbahn-Branche und Geschäftsführer heimischer Verkehrs-Unternehmen, sind der Einladung des Fachverbandes Schienenbahnen gefolgt, um aktuelle Positionen abzustimmen und sich über die Zukunftsgestaltung des Systems Bus und Bahn auszutauschen. Einen Tag nach dem erfolgreichen Kollektivvertragsabschluss mit dem Sozialpartner, stand vor allem der Öffentliche Personenverkehr im Mittelpunkt der Diskussionen und Beschlüsse. Die Unternehmervertreter – von den ÖBB, private Regionalbahnen, bis hin zu den städtischen Verkehrsbetreibern - bestätigten ihre Forderung, dass die Wahlfreiheit zur Bestellung von Verkehrsdienstleistungen erhalten bleiben muss.

Wettbewerb muss immer Mehrwert bieten

Bund, Länder und Gemeinden sollen jeweils selbst entscheiden, ob sie Strecken ausschreiben oder direkt vergeben. „Wir sind mit dem Sozialpartner in dieser Frage eng abgestimmt und sitzen gemeinsam in einem Boot, die gesamte Branche rückt zusammen und die Unternehmen ziehen an einem Strang. Ich appelliere an die verantwortliche Politik, unsere Erfahrungen und Kompetenz in dieser Frage miteinzubeziehen. Wir alle bilden das Bus- und Bahnland Österreich und ich wundere mich, warum ohne Not ein funktionierendes System zu Lasten der Steuerzahler, Fahrgäste und Mitarbeiter zerschlagen werden soll.“ bekräftigt der Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen, Dr. Thomas Scheiber.

Mit 1.426 km pro Person legen die Österreicher im EU-Vergleich die meisten Bahnkilometer zurück. Außerdem steigt die Anzahl der Bahnfahrgäste kontinuierlich. Diese in Österreich aufgebaute und verankerte Kompetenz darf nicht durch die Abwanderung von Gewinnen und Arbeitsplätzen ins Ausland geschwächt werden. Eine bei der Sommertagung vorgestellte Studie bestätigt zusätzlich, dass betriebswirtschaftliche Einsparungen in der Verkehrsbranche vielfach höhere volkswirtschaftliche Kosten zur Folge haben. „Wir sind nicht umsonst Bahnland Nummer eins in der EU. Darum haben wir auch keine Angst vor internationalem Wettbewerb, aber dieser muss tatsächlich Mehrwert bringen. Wettbewerb um jeden Preis, bedeutet nicht automatisch billiger oder besser – weder für Bund und Länder, noch für den Steuerzahler und erst recht nicht für unsere Kunden“, so Scheiber abschließend.


Über den Fachverband der Schienenbahnen:

Der Fachverband Schienenbahnen in der WKÖ ist die österreichweite Interessensvertretung für alle Eisenbahnen und städtische Nahverkehrsunternehmen. Er umfasst 105 Mitglieder und vertritt sie auf nationaler & EU-Ebene. Neben der Öffentlichkeitsarbeit und Initiierung und Begutachtung von Gesetzen, ist der Fachverband ein bewährter Sozialpartner und verhandelt branchenweit die Kollektivverträge im Eisenbahnbereich. (PWK573/us)

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