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Fachverband NE-Metallindustrie begrüßt Antidumpingzölle auf Alu-Importe aus China

Branche sieht “großen Erfolg” in Entscheidung der EU-Kommission – vorläufigen Zollsätze gelten ab 15.10.2020 und variieren zwischen 30,4 und 48 Prozent

NE-Industrie
© WKÖ

Der Fachverband der Nichteisenmetallindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich ist erfreut über die jüngste Entscheidung der Europäischen Kommission betreffend Antidumpingmaßnahmen im Aluminiumbereich gegen China. Demnach will die Kommission mit Wirkung ab 15. Oktober 2020 vorläufige Antidumpingzölle auf Importe von Aluminium-Strangpressprodukten aus China verhängen. Die Zollsätze variieren zwischen 30,4 und 48 Prozent und sind das Ergebnis einer Antidumpinguntersuchung, welche die Kommission auf Antrag des Europäischen Verbandes European Aluminium im Februar 2020 eingeleitet hatte.  

Starkes Signal gegen unfaire Handelspraktiken

Rob van Gils, Sprecher der Aluminiumindustrie im Fachverband Nichteisenmetallindustrie der WKÖ, sieht “einen großen Erfolg” in der Entscheidung der Kommission. “Mit diesen Maßnahmen setzt die Kommission ein starkes Signal, entschlossen gegen unfaire Handelspraktiken Chinas zum Schutz der europäischen Industrie vorgehen zu wollen.”  

Auch österreichische Aluminium-Strangpresswerke sind von gedumpten Importwaren aus China negativ betroffen. "Allgemein ist das wirtschaftliche Umfeld in den letzten Jahren immer rauer für unsere Unternehmen geworden. Einseitige, unfaire Maßnahmen seitens China verzerren den internationalen Wettbewerb und schaffen einen ungerechtfertigten Vorteil für die chinesische Konkurrenz", so van Gils weiter.  

In den letzten fünf Jahren haben sich die Importe von Aluminium-Strangpresswaren aus China laut Angaben von European Aluminium mehr als verdoppelt. "China stellt ein enormes Bedrohungspotenzial für österreichische Aluminiumunternehmen dar. Die Anwendung effektiver, handelsrechtlicher Schutzinstrumente wie Antidumping kann eine Abhilfe schaffen", setzt van Gils fort. Er hofft, dass die vorläufigen Maßnahmen in endgültige umgewandelt werden. 

Mit einer finalen Entscheidung der Kommission ist mit spätestens April 2021 zu rechnen. Im Falle einer Bestätigung des vorläufigen Untersuchungsergebnisses würden die endgültigen Zölle für die Dauer von fünf Jahren gelten.  

Fachverband NE-Metallindustrie 

Der Fachverband der NE-Metallindustrie ist die gesamtösterreichische Interessenvertretung der industriellen Nichteisen-Metallindustrieunternehmen. Zur Unterstützung der Interessenvertretung bündelt der Fachverband seine Kräfte nach Möglichkeit in themenspezifischen Plattformen und Kooperationen mit anderen Fachorganisationen sowie ausländischen Schwesterverbänden und sonstigen Organisationen. (PWK442/SR)

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