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Fachverband Druck legt den Weg für Aufnahme von KV-Verhandlungen fest 

Entscheidungen auf Länder-Ebene bis November 2017

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Vorbehaltlich einer Zustimmung der Länder (Fachgruppen) sieht der Fachverband Druck die Aufnahme von Kollektivvertragsverhandlungen noch im heurigen Jahr als möglich: „Nachdem nun auch die letzten juristischen Unsicherheiten, die sich aus der Zurücklegungen der Kollektivertrags-Kompetenz durch den (privatrechtlichen) Verein Druck und Medientechnik ergeben haben, höchstgerichtlich geklärt sind, können und wollen wir als Fachverband diese Verantwortung übernehmen. Dazu werden die Fachgruppen in den Ländern ihre Meinungsbildung auf Landesebene abschließen. Eine solche weitreichende Entscheidung soll nicht über die Köpfe der Mitglieder hinweg gefällt werden“, erklärt FV-Obfrau KR Ingeborg Dockner. Die entsprechenden Beschlüsse der Landesorganisationen werden im November dieses Jahres vorliegen.

Dockner: Sind für Neustart bereit

Erforderlich wurde diese Vorgangsweise, weil der Verband Druck und Medientechnik das Verhandlungsmandat für die Branche, die rund 8.800 MitarbeiterInnen beschäftigt, mit September 2016 zurücklegte. Der Verband begründete diesen ungewöhnlichen Schritt mit den grundlegenden Schwierigkeiten, den äußerst komplexen bestehenden Kollektivvertrag mit neuen gesetzlichen Vorschriften (vor allem infolge des Lohn- und Sozialdumping-Gesetzes) kompatibel zu machen. „Diese Probleme und die zahlreichen zu lösenden Fragen sind uns durchaus bewusst. Die Gewerkschaft hat uns signalisiert, dass auch sie zu einem Neustart bereit ist“, erläutert Obfrau Dockner. In Vorgesprächen haben Kammer und Gewerkschaft vereinbart, in die Kollektivvertragsgespräche mit einem „weißen Blatt Papier“ zu gehen – sprich: die heutige Situation einer Branche, die sich dramatisch verändert hat und verändern wird, zum Ausgangspunkt für einen wettbewerbsfähigen Kollektivvertrag zu machen. 

Dieser Beschluss des Fachverbands-Ausschusses wird der Gewerkschaft unmittelbar nach der Sitzung am 4.9. mitgeteilt - und diese gleichzeitig eingeladen, ihre Position auch in dem Informationsschreiben, das an alle Fachgruppen ergeht, darzulegen. Ingeborg Dockner: „Wir sehen es als ersten Schritt zu einem erfolgreichen Miteinander, dass wir auf breiter Basis Klarheit schaffen über den Weg, den wir in Zukunft gehen wollen. Klar muss sein: Die Gewerkschaft unterlässt jegliche Schädigung von Betrieben, um die Gesprächsbasis für Verhandlungen zu bewahren.“

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