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Fachtagung: Branche macht sich bereit für österreichweite Inbetriebnahme

Großes Interesse an Fachtagung zum Rollout von e-Medikation und e-Befund - ELGA bringt mehr Sicherheit für Patienten in der medizinischen Betreuung

ELGA
© WKÖ

Mehr als 70 Experten aus der e-Health-Branche treffen sich heute zur Fachtagung „ELGA-Rollout
für e-Medikation und e-Befund“, veranstaltet von der Industrieplattform Medizinsoftwarehersteller
im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). „Die Tagung bietet der Branche eine ideale Plattform, die entwickelten ELGA-Lösungen zu präsentieren und sich gemeinsam mit der Sozialversicherungs-Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. und der ELGA GmbH intensiv mit den Anforderungen an einen professionellen Softwareeinsatz vorzubereiten. Die Zahl der Teilnehmer – darunter Vertreter der Ärztekammer, Softwarehersteller und IT-Dienstleister – zeigt das hohe Interesse an einer zeitnahen und reibungslosen Umsetzung von ELGA-Funktionen in ganz Österreich“, so Manfred Müllner, stv. Geschäftsführer des FEEI.

Der Nutzen für Ärzte als auch Patienten von e-Medikation und e-Befund steht ohne Zweifel:
„Die elektronische Gesundheitsakte füllt die schmerzlichen Lücken in der analogen Patientendokumentation, die die Behandlung und Genesung der Patienten bisher verzögert und
erschwert hat“, betont Müllner. „Die gesamte e-Health-Branche arbeitet daher seit mehreren
Jahren an der Umsetzung des ambitionierten Projekts ELGA, um eine deutliche Verbesserung
in der Versorgungs- und Behandlungssicherheit im Sinne des Patienten zu erzielen.“

"Patienten spüren ihren ganz persönlichen Nutzen von elektronischen Befunden oder der e-
Medikation an der eigenen medizinischen Betreuungsqualität und am Behandlungserfolg“,
bekräftigt Eduard Schebesta, Sprecher der FEEI-Industrieplattform Medizinsoftwarehersteller.
Es steht den Patienten dennoch frei, die Möglichkeit des Opt-outs zu nützen.

Rollout steht technologisch nichts im Wege

Mit den Erfahrungen des e-Medikations-Pilotprojekts in der Region Deutschlandsberg steht
einem österreichweiten Rollout nichts mehr im Wege. „Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten,
Apotheken und Softwareanbietern verlief sehr erfolgversprechend, sodass nun weitere
Schritte gesetzt werden können. Unsere Branche ist also bestens gerüstet, um den Rollout
der ELGA erfolgreich umzusetzen“, betont Schebesta.

Per Anfang Oktober 2016 wurden 70.000 Verordnungen sowie 30.000 Abgaben in der e-
Medikation erfasst. Insgesamt erreichte der Probebetrieb 13.000 Patienten. International
betrachtet nimmt Österreich mit ELGA und der e-Medikation eine vielbeachtete Vorreiterrolle ein.

Es gilt als Paradebeispiel, wie ein nationales Projekt mit internationalen Normen und Organisationen zusammenarbeitet und umgesetzt werden kann.
Die Fachtagung „ELGA-Rollout für e-Medikation und e-Befund“ ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Industrieplattform Medizinsoftwarehersteller im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und findet heute, Dienstag, in der FH Technikum Wien statt. 

In der Industrieplattform Medizinsoftware sind unter dem Dach des Fachverbands der Elektro- und
Elektronikindustrie (FEEI) Unternehmen organisiert, die in Österreich Software für den Gesundheitsbereich erstellen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum effizienten Umgang mit medizinischen und administrativen Daten im Gesundheitswesen. 

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit über 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 13,4 Milliarden Euro (Stand 2015). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. (PWK/US/17/BSI)

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