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FV-Telekom: 5G zur Erfolgsstory für den heimischen Wirtschaftsstandort machen 

Singer: Österreich muss Vorreiter werden - Klares Bekenntnis zu raschem Ausbau ebenso wichtig wie sorgfältige Vorbereitung der nächsten Frequenzvergabe 

Der Ausbau von Mobilfunknetzen der fünften Generation (5G) ist eines der zentralen Vorhaben, wenn es darum geht, die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähiger Infrastruktur in Österreich sicherzustellen. „5G ist nicht einfach eine Weiterentwicklung bisheriger Mobilfunktechnologie, sondern eine Zukunfts- und gesamtwirtschaftliche Game-Changer-Technologie, die sämtliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche betrifft“, zeigt sich Günther Singer, Obmann des Fachverbandes der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), überzeugt und appelliert: „Je schneller 5G in einem Land implementiert wird, umso größer sind die Wettbewerbsvorteile gegenüber jenen Ländern, die sich hier mehr Zeit lassen. Nur mit einer raschen Umsetzung kann es uns gelingen, dass Österreich in der Gruppe der early adopter und innovation leader mitspielt.“

Speziell in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of things, Verkehrstelematik (autonomes Fahren) und Logistik sind durch die neue Übertragungstechnologie wesentliche Impulse zu erwarten. Letztlich sei es eine Standortfrage, so Singer. Daher dürfe Österreich hier den Anschluss nicht verpassen, sondern sollte alles daransetzen, um in diesem Bereich ein Vorreiter zu werden.

Effizienteres Auktionsmodell bei Frequenzvergabe

Wichtig sei jetzt, so Singer, rasch die entsprechenden telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein erster Schritt in diese Richtung muss aus Sicht des Telekom-Fachverbandes die Einführung eines neuen, effizienten Auktionsmodells sein, das eine weniger komplexe und vor allem kostengünstigere Vergabe der 5G-Frequenzbänder ermöglicht.

Neben einem solchen investitionsfreundlichen Auktionsmodell ortet der Fachverband der Telekommunikationsunternehmen noch weitere wichtige Maßnahmen auf dem Weg Österreichs zum 5G-Vorreiter: So sollen etwa öffentliche Gebäude und Liegenschaften kostenfrei für Kommunikationsanlagen zur Verfügung gestellt werden. Weiters fordert der Fachverband die Abschaffung der Bestandsvertragsgebühren für Kommunikationsinfrastruktur. Nicht zuletzt soll der Gesetzgeber die Rechtssicherheit erhöhen, indem Leitungsrechte für Funkanlagen eingeführt werden. Diese wären ein wichtiger Beitrag zur Beschleunigung des Breitbandausbaus, die seitens der Regierung rasch umgesetzt werden können.

„Wenn die neue Bundesregierung diese Punkte umsetzt, haben wir gute Chancen, beim 5G-Ausbau ganz vorne mit dabei zu sein und unser Land zukunftsfit an die Spitze der IKT Nationen zu bringen“, so Singer abschließend. (PWK883/ES/WZ)

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