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FV-Obmann Hörl: „Seilbahn-Effekt wirkt auch in einer schwierigen Saison“ 

Seilbahnen in der ersten Saisonhälfte auf Rekordkurs, danach wetter- und ferienbedingtes Auf und Ab

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„Die ablaufende Wintersaison war eine mit Höhen und Tiefen. Es hat sich aber gezeigt, dass die hohe Angebotsqualität der heimischen Unternehmen für Stabilität und teils sogar für neue Rekordzahlen sorgt“, so Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Interalpin 2017 in Innsbruck. 

Die aktuellen Erhebungen der Marktforscher von MANOVA belegen den „Seilbahn-Effekt“ abseits von Ersteintritten und Skier Days eindrucksvoll: „Demnach sorgen Seilbahnnutzer in Österreich für einen Bruttoumsatz von 7,9 Milliarden Euro pro Winter“, so Hörl zu den vorliegenden Daten der Saison 2015/16. Besonders bedeutend sei dabei, dass der Wertschöpfungsfaktor konstant hoch sei –  1.000 Euro an Löhnen, Gehältern und Gewinnen bei Seilbahnen führen zu einer Wertschöpfung von 7.080 Euro – und andere Branchen massiv von der Existenz und dem Erfolg der Seilbahnen profitieren. „Der Anteil der Seilbahnen an den Tagesausgaben eines durchschnittlichen Seilbahnbenutzers von 151,7 Euro beträgt lediglich 18,7 Prozent. Der Rest erfolgt bei unter anderem bei Unterkünften, Restaurants, Sportartikeln und Supermärkten“, so Hörl. Damit sind und bleiben die Seilbahnen ein unverzichtbarer Motor für die Beschäftigung und die Wirtschaftsvielfalt in den ländlichen Gemeinden. Der Wertschöpfungsfaktor „Aus 1 mach 7“ zeigt, dass ohne Seilbahnen kein buntes, blühendes und geschäftiges Leben am Land vorstellbar ist. Auch als Arbeitgeber bleiben die Seilbahnunternehmen eine Konstante. Sie schaffen derzeit über 17.000 Stellen, mit den Arbeitsplätzen bei direkt begünstigten Branchen und Vorleistern entstehen knapp 100.000 Jobs in Österreich.

Eine Saison voller Höhen und Tiefen

Dem in ähnlicher Ausprägung erwarteten „Seilbahn-Effekt“ für die Saison 2016/17 steht ein wahres Wellental in Sachen Ersteintritte gegenüber. Nach einem optimalen Saisonstart mit den meisten Ersteintritten seit zehn Jahren folgte ein schwacher Dezember, ein konstant guter Jänner und trotz wenig Schneefall zufriedenstellender Februar. Der März war gleich in doppelter Hinsicht anders: erstens wegen dem „Wegfall“ von Ostern, zweitens wegen überdurchschnittlich hoher Temperaturen. „Zusammenfassend war es kein leichter Winter. Dennoch finden die meisten Saisonschlüsse wie geplant statt, es herrschen gute Pistenverhältnisse, und mancherorts werden sogar neue Umsatz- und Besucherrekorde erreicht.“ Vor allem die erste Saisonhälfte stimmt Hörl zuversichtlich: In dieser Phase lagen alle relevanten Werte (Ersteintritte, Kassenumsatz, Beförderungen, Betriebstage) mit Zuwächsen zwischen drei und fünf Prozent über jenen in der Rekordsaison 2015/16. Blickt man zurück auf die vergangenen 12 Saisonen, so lassen sich sehr konstante Zahlen bei der Ersteintritten beobachten, so der FV-Obmann: „Es sind keine Anzeichen von sinkendem Interesse am Wintersport erkennbar“.

Investitionen wirken, Sommer wird stärker

Für Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf zeigen die Zahlen der bisherigen Saison, dass die weitsichtigen Investitionen bereits kurzfristig ihre Wirkung zeigen. „Diese Neuerungen und Modernisierungen haben die Basis für eine absolute ‚OK-Saison’ geschaffen“, so Wolf. Dabei müsse man noch die finale Bilanz abwarten, die dann den April samt Ostern beinhalte. Es bietet sich der Verglich mit 2015 an: „Auch in diesem Jahr fielen die Osterfeiertage in den April. Im Vergleich dazu verzeichneten die Seilbahnen im heurigen März ein Plus von 700.000 Ersteintritten und ein Plus von zehn Millionen Euro an Kassenumsätzen“, betont Wolf.

Weiter an Bedeutung gewinnt der „Seilbahn-Sommer“. „Sommer-Bergbahnen stellen wichtige Ergänzungen dar, ermöglichen das Ganzjahreserlebnis Berg und erhöhen zugleich die Beschäftigung bei den Seilbahnen“, so Wolf, der die Inszenierung der Berge als wichtigen Bestandteil des Sommerurlaubes bezeichnet. Besonders erfreulich sei, dass mit der Raxseilbahn in Niederösterreich und der Gartnerkofelbahn am Nassfeld in Kärnten in der kommenden Saison zwei weitere ausgezeichnete Sommer-Bergbahnen das breite Angebot zusätzlich erweitern.

Die Bahnen Nr. 59 und Mr. 60 belegen die Attraktivität des Produkts „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“: „Die klare und für den Gast schnell differenzierbare Positionierung in den Kategorien Abenteuer-Berg, Family-Berg, Genuss-Berg, Kunst & Kultur sowie Panorama & Naturerlebnis ist ein echter Mehrwert für Sommer-Destinationen und bietet die Möglichkeit, sich für die gewünschte Zielgruppe zu spezialisieren“, so Wolf. (PWK345/PM)

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