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FV-Hotellerie begrüßt nächsten Schritt der EU zu mehr Transparenz mit Plattformen

WKÖ-Kraus-Winkler hofft nun auf rasche Einigung und Umsetzung der Verordnung, die heimische Hotellerie in ihrer Beziehung zu dominanten Online-Plattformen stärken soll

Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© Isabella Abel Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die Verbesserungen am Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über Geschäftsbeziehungen zu Plattformen, die aktuell im Europäischen Parlament und zuvor im Ministerrat behandelt wurden. „Die vom Rat und vom Europäischen Parlament in diesen Tagen eingeschlagene Richtung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness und Transparenz bei der Gestaltung von Geschäftsbeziehungen,“ betont Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und unterstreicht: „Im online-Hotelbuchungsmarkt kontrolliert eine Plattform zwei Drittel des Marktes und gemeinsam mit zwei anderen Akteuren über 90%. Diese Dominanz hat zu marktverzerrenden Praktiken geführt, die mit der derzeitigen Verordnung zu Recht angegangen werden.“  

Die Branchenvertreterin hofft nun auf einen Kompromiss in den noch offenen Punkten und auf den baldigen Erlass der Verordnung, die die heimische Hotellerie in ihren Beziehungen zu den oft dominanten Online-Plattformen stärken soll. Vor allem bedürfe es mehr Klarheit und Transparenz über die Anwendbarkeit der Verordnung sowie bei der Vermarktung über weitere Vertriebskanäle, so Kraus-Winkler. Zudem sei mehr Objektivität und eine faire Behandlung bei Beschwerden wünschenswert, so die WKÖ-Hotellerie-Sprecherin abschließend. (PWK853/ES)

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