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FV Bergbau-Stahl zu "Circular Economy": Ressourceneffiziente Gesellschaft nicht ohne mineralische Rohstoffe möglich

Initiativbericht der EU-Kommission zum Kreislaufwirtschaftsplan heute abgestimmt - Reine Kreislaufwirtschaft kann heimische Industrie nicht versorgen

Bergbau Stahl
© Envato

Heute, Mittwoch, wurde im Plenum des Europäischen Parlaments der Initiativbericht zum Kreislaufwirtschaftsplan der EU-Kommission abgestimmt. Bis 2050 soll die heutige Konsum- und Wegwerfwirtschaft in eine kohlenstoffneutrale, schadstofffreie "Circular Economy" umgewandelt werden. Damit sollen sowohl Rohstoff-, als auch Materialverbauch deutlich reduziert werden. 

Der Fachverband Bergbau-Stahl der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sowie EUMICON, die Plattform für mineralische Rohstoffe und Technologie-Transfer, unterstützen die Ambitionen der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments. "Der heutige Beschluss dazu muss jedoch auch kritisch gesehen werden", sagt FV-Geschäftsführer und EUMICON Generalsekretär Roman Stiftner. 

"Zur Erreichung der sehr ambitionierten Ziele des New Green Deal ist erneuerbare Energie in ausreichender Menge und zu kompetitiven Preisen ebenso erforderlich wie neue Technologien", ergänzt Stiftner. Diese basieren auf immer komplexeren Hochtechnologieprodukten aus mineralischen Rohstoffen. Der Bedarf nach mineralischen Rohstoffen wird daher zukünftig weiter steigen. "Trotz aller Recycling-Anstrengungen wird die heimische Industrie nicht alleine über eine Kreislaufwirtschaft mit mineralischen Rohstoffen versorgt werden können", so Stiftner. 

Nachhaltige Bergbaue für "Circular Economy" essentiell 

Nicht alle mineralischen Rohstoffe können recycliert oder in verlängerten Lebenszyklen von Produkten einem nachfolgenden Recycling entzogen werden. Auch muss sichergestellt werden, dass die für das Recycling notwendigen Rohstoffe, wie z.B. Schrotte, nicht in Länder abfließen, welche unter weit weniger nachhaltigen Bedingungen arbeiten. Dennoch werden, neben einer Steigerung der Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Bergbaue auch in Zukunft für die Sicherstellung der Versorgung der europäischen Wirtschaft entscheidend sein. "Die Produkte und ihre Rohstoffe müssen auch zukünftig risikobasiert verarbeitet werden können. Ein ausschließliches ‚Phase-out‘ ohne entsprechende Alternativen wird unüberwindbare Hindernisse für die Erreichung der Ziele des New Green Deal darstellen", so Stiftner. (PWK070/PM)

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