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FEEI: Ausbau Erneuerbarer mit heimischer Wertschöpfung verknüpfen

EAG wegweisend für Klimaneutralität Österreichs 

Windenergie
© © Erik Reis/Hemera/Thinkstock

Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität Österreichs und Europas. Die europäische Wertschöpfung und der intelligente Netzausbau müssen beim Ausbau von erneuerbaren Energieträgern aber im Fokus stehen. 

Das heute im Ministerrat beschlossene EAG-Paket ist ein positiver Schritt in Richtung Ökologisierung des heimischen Energiesystems. Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) unterstützt den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieträger als wesentlichen Beitrag zu mehr Versorgungssicherheit und zur Erreichung der Klimaziele. Besonders entscheidend ist dabei die künftige Förderung von Forschung und Entwicklung neuer Klimatechnologien durch zielgerichtete Investitionsanreize. 

Die Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie sind mit ihrem Know-how und ihrer einzigartigen Wertschöpfungstiefe schon heute weltweit absolute Vorreiter bei Klimatechnologien. Sie werden durch die geplanten Neuerungen künftig noch mehr Innovationskraft entwickeln können, erklärt Marion Mitsch, Geschäftsführerin des FEEI: "Forschung und Entwicklung sind die Grundlage für neue technologische Innovationen. Die im EAG vorgesehene gezielte Förderung von Investitionen in neue grüne Technologien, kann die heimische Technologieentwicklung durch entsprechende Fördermodelle maßgeblich ankurbeln. Unternehmen können dadurch originär auf ihrem Heimmarkt lernen, wodurch neue Technik anwenderfreundlicher, leichter verwendbar und somit noch zuverlässiger wird. Ebenso können heimische Unternehmen Referenzprojekte entwickeln, die den Export ihrer Technologien zusätzlich unterstützen. 

Absicherung europäischer Wertschöpfung und Schaffung von Investitionsanreizen

Damit Österreich und Europa wirtschaftlich von der Energiewende profitieren können, muss diese Wertschöpfung auch in Österreich und Europa gehalten werden. "Die geplanten hohen Investitionsanreize sind nicht nur für heimische und europäische Unternehmen interessant. Es besteht die Gefahr, dass heimische Hersteller von Technologien, die für die Transformation zu einem klimaneutralen Energiesystem benötigt werden, von außereuropäischen Herstellern bedrängt oder gar abgedrängt werden. Dass diese Sorgen nicht unbegründet sind, zeigen die Aktivitäten von amerikanischen und asiatischen Akteuren in den vergangenen Jahren in Europa“, so Mitsch weiter. Für Europa ist es nur dann möglich einen selbst bestimmten Weg in Richtung Klimaneutralität zu gehen, wenn die dafür notwendigen Technologien in Europa entwickelt und erzeugt werden. 

Laut Mitsch spielt im Gesamtprozess ebenso die regionale und die europäische Wertschöpfung eine wichtige Rolle. Denn regionale Wertschöpfung leistet durch nachhaltige Qualität und kurze Transportwege einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion. Es ist daher wichtig, dass bei der Vergabe der Förderungen auch auf die Forcierung der Wertschöpfung in Europa geachtet wird. 

Intelligenter Netzausbau wichtiger Schlüssel für Nutzung Erneuerbarer

Ein wichtiger Faktor bei der Integration erneuerbarer Energieträger in unser Energiesystem ist zudem der intelligente Netzausbau. Nur mit einem verstärkten und flexibleren Ausbau kann die Versorgungssicherheit in Zukunft gewährleistet werden. Dafür ist mehr Intelligenz bei der Steuerung von PV/eChargern auf der LV-Ebene nötig. Für die Netzplanung und den Netzbetrieb muss die Verwendung von Smart-Meter-Daten für die Netzplanung und den Netzbetrieb zugelassen werden. Ebenso so ist der präventive Netzausbau eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung der Klimaziele 2030.

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