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FEEI bei Bundesministerin Schramböck: Digitalisierung ist Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort

Brigitte Ederer: „Vorsitz des EU-Rats für industriepolitische Inhalte nutzen“

Industrie
© WKÖ

Die Elektro- und Elektronikindustrie ist in der Digitalisierung des Landes in zweifacher Mission unterwegs. „Unser Industriezweig verfügt über zahlreiche Schlüsseltechnologien wie die Mikro- und Nanoelektronik, denen erstens eine eminente volkswirtschaftliche Bedeutung zukommt, und zweitens die Enabler für die Digitalisierung sind“, so Brigitte Ederer, Präsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), anlässlich des heutigen Gesprächs mit Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Viele Trends unserer Zeit wie Industrie 4.0-Anwendungen oder intelligente Energie- und Verkehrsinfrastrukturen werden durch technologische Lösungen erst möglich. Der Wirtschaftsstandort Österreich braucht eine aktive, engagierte Industriepolitik um das Potenzial der Digitalisierung als Impulsgeber für die Erneuerung der Infrastruktur als auch für den Wirtschaftsstandort bestmöglich nutzen zu können“.

Digitalisierung betrifft alle Branchen. Wir müssen die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei diesem Wandel begleiten. Dazu braucht es fundierte Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Innovation und natürlich die entsprechenden Partner aus der Wirtschaft. Digitalisierung ist Chance für neue Geschäftsmodelle und eine Möglichkeit für eine Re-Industrialisierung Europas“, so die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck.

Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit hängen vom Hightech-Sektor ab

Im Hinblick auf den österreichischen Vorsitz in der EU-Ratspräsidentschaft ab 1. Juli 2018 unterstreicht der Geschäftsführer des FEEI, Lothar Roitner,  die Bedeutung einer europäischen Industriepolitik: „Es ist wichtig, dass Österreich diese Chance wahrnimmt und industriepolitische Inhalte auf die Agenda setzt. Mit der österreichischen Präsidentschaft hat die Regierung die Chance sich bei der Diskussion über das 9. Rahmenprogramm der EU dahingehend einbringen, dass die Fördermaßnahmen nach wie vor auch für Großbetriebe (in EU-Definition mehr als 250 Beschäftigte) zur Verfügung stehen.“ Europas Wohlstand und internationale Wettbewerbsfähigkeit hängen maßgeblich vom Hightech-Sektor ab und die Produktion von Hochtechnologien hat eine immense strategische Bedeutung. „Die Bundesregierung könnte etwa durch die Verschärfung des österreichischen Außenwirtschaftsgesetzes in Form einer Ausweitung seines Anwendungsbereiches hier einen wichtigen Akzent setzen. Nur wenn es uns gelingt, das technologische Know-how der heimischen Industrie nachhaltig zu sichern und auszubauen, kann Österreich von der Digitalisierung angemessen profitieren und weiterhin wettbewerbsfähig bleiben.“

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, rund 65.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 15,3 Milliarden Euro (Stand 2016). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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