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FCIO gratuliert Alexander Biach zur neuen Funktion 

Der neue Vorsitzende des Hauptverbandes steht vor dringend notwendige Reformen im Gesundheitssystem

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Wir gratulieren Alexander Biach herzlich zu seiner neuen Funktion als Vorsitzender des Hauptverbandes der Sozialversicherung“, äußert sich Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie anlässlich der Wahl des neuen Hauptverbandschefs. „Er ist ein Experte mit Erfahrung im heimischen Gesundheitswesen und wir vertrauen darauf, dass er diese herausfordernde Tätigkeit mit viel Energie und vor allem dem nötigen Willen zu Reformen angeht.“

Reformbedarf bei den Sozialversicherungen

Das heimische Gesundheitssystem steht in vielen Bereichen vor Wendepunkten. Mehrere kürzlich durchgeführte Studien belegten den Reformbedarf bei den Sozialversicherungen. Durch ein fehlendes Kostenbewusstsein gehen jährlich hunderte Millionen Euro im behäbigen Verwaltungsapparat und in teuren eigenen Einrichtungen verloren, die besser in die medizinische Versorgung der Österreicher investiert werden könnten.

Eingespartes Geld muss Patienten zugute kommen

Erst vor Kurzem wurde die Pharmaindustrie mit einer Gesetzesnovelle des ASVG zu empfindlichen Einsparungen verpflichtet, die den Krankenversicherungen zu Gute kommen. „Nun müsse darauf geachtet werden, dass diese Millionen nicht im System-Sumpf versickern“, fordert Hofinger. „Dieses Geld muss dafür genützt werden, dass moderne Therapien zum Patienten kommen. Wenn dies nicht geschieht, dann hat die Novelle jegliche Legitimität verloren und wäre eine reine Systemerhaltungsmaßnahme auf Kosten der Patienten.“

„Ulrike Rabmer-Koller ist auf Grund des fehlenden Reformwillens in der Gesundheitspolitik zurückgetreten, in der stur und unbeweglich an der bisherigen Struktur festgehalten wird. Wichtig ist nun, dass Alexander Biach ausreichend Beharrungsvermögen und Durchsetzungskraft besitzt. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der Erfüllung seiner neuen Aufgaben und der Umsetzung seiner Pläne.“

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