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Export: Mahrer begrüßt Verhandlungsstart der EU mit Australien und Neuseeland 

WKÖ-Chef will „Handelsfenster öffnen“ – Gutes Signal der EU gegen Abschottungstendenzen insbesondere der USA

Mahrer begrüßt Verhandlungsstart der EU mit Australien und Neuseeland
© wkö

„Die EU hat heute beschlossen, Verhandlungen mit Australien und Neuseeland über Freihandelsabkommen aufzunehmen. Das ist eine absolut richtige Antwort auf zunehmende Abschottungstendenzen vor allem der USA, auch wenn die Verhandlungen selbst noch ein, zwei Jahre dauern werden“, sieht WKÖ-Präsident Harald Mahrer ein sehr gutes Signal der EU für Freihandel und internationale Zusammenarbeit: „Gerade ein kleines, exportorientiertes Land wie Österreich, das sechs von zehn Euro heimischer Wertschöpfung auf Auslandsmärkten erwirtschaftet ,profitiert von offenen Märkten und einem gut funktionierenden internationalen Handel. Daher müssen wir danach trachten, neue Handelspartner zu gewinnen, wenn es vor allem von Seiten der USA Bestrebungen gibt, neue Handelshemmnisse wie Strafzölle oder verschärfte Handelssanktionen einzuführen. Wir wollen die Handelsfenster weltweit öffnen, nicht Mauern bauen.“ 

Jeder zweite Arbeitsplatz hängt am Export

Vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen ist der Zugang zu internationalen Märkten überaus wichtig, so Mahrer. Ziel ist, dass noch mehr heimische Betriebe in Überseemärkten Fuß fassen, da es dort höhere Wachstumsraten, bessere Absatzmöglichkeiten gibt. Mahrer: „Ein florierender Außenhandel ist lebenswichtig für Österreichs Wohlstand. Jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt am Export. Wichtig ist dabei natürlich, dass Abkommen transparent, fair und zum Wohle von ganz Österreich und der EU sein müssen“. (PWK375/RH)      

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