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Europameister: Österreich als Vorreiter bei betrieblicher Altersvorsorge

Pensionskassen entsprechen schon großteils den Anforderungen der jüngsten EU-Richtlinie

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Ende Dezember wurde die Europäische Richtlinie über die Tätigkeit und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge (IORP II) erlassen. Diese ist binnen 24 Monaten umzusetzen. Während andere Länder hier noch Aufholarbeit leisten müssen, dürfte dies für Österreich kein großes Thema sein: „Die österreichischen Pensionskassen entsprechen schon jetzt großteils den Anforderungen der IORP II-Richtlinie und sind ein Vorreiter moderner Entwicklungen der betrieblichen Altersvorsorge“, analysiert Christian Böhm, Obmann-Stv. des Fachverbandes der Pensionskassen. 

Insbesondere die intergenerative Gerechtigkeit ist dabei ein zentrales Thema: Demnach müssen die Institutionen unter anderem über ausreichende Vermögenswerte und Rückstellungen samt Systemen einer Anpassung verfügen, damit alle Leistungsberechtigten eine lebenslange und sichere Rente erhalten. „Das ist den österreichischen Pensionskassen seit jeher ein wichtiges Anliegen. Hier erfüllen wir seit Jahren die europäischen Anforderungen“, stellt Christian Böhm klar.

Intergenerative Gerechtigkeit und Sicherheit für Österreichs Pensionskassen 

Zudem müssen laut der neuen Richtlinie Aspekte der Nachhaltigkeit und Rücksichten auf ökologische und soziale Faktoren eingehalten werden, welche die österreichischen Pensionskassen schon lange erfüllen. Ebenso werden die allermeisten Anforderungen an Information, Transparenz, Qualifikation, Sicherheit und persönliche Zuverlässigkeit, interner Kontrolle und Aufsicht schon jetzt eingehalten. „Wir sind hier Europameister“, streicht Böhm, der im Board of Directors der Europäischen Organisation PensionsEurope vertreten ist, heraus.

Künstliche Erfindung des PEPP bringt Österreich nichts Neues

Auf Europäischer Ebene gibt es zudem gerade die Initiative zur Entwicklung eines neuen und europäischen, individuell-privaten Pensionsprodukts (Pan-European Personal Pension Product). PEPP soll grundsätzlich von allen nach EU-Richtlinien konzessionierten Finanzdienstleistern angeboten werden können. Zur Ausgestaltung gibt es von der Europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA nur sehr wenige Vorgaben. Insbesondere sozialrechtliche Aspekte für ein solches Pensionsprodukt wie die Auszahlung einer lebenslangen Rente sind nicht vorgesehen.

„Aus Sicht der österreichischen Pensionskassen ist die künstliche Erfindung eines PEPP nicht erforderlich, weil die österreichischen Pensionskassen alle Erfordernisse bieten und vor allem sozialrechtliche Aspekte wie die Auszahlung einer lebenslangen Rente garantieren“, erklärt Böhm.

Statt überbordender Bestimmungen besser zweite Säule attraktivieren

„Für die Pensionisten ist die Ergänzung der staatlichen Pension durch sichere betriebliche Zusatzpensionen essentiell, um ein sorgenfreies Leben im Alter führen zu können. Daher sollte die zweite Säule des Pensionssystems attraktiver gestaltet werden und nicht immer weiter mit überbordenden Bestimmungen belastet werden“, ergänzt Dr. Fritz Janda, Geschäftsführer des Fachverbandes der Pensionskassen. „Eine immer größere Flut an europäischen Regelungen hilft weder den Pensionisten noch dem System“. (PWK117/US)

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