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Europäischer Wirtschaftsstandort muss aktiv auf Megatrends im globalen Innovationswettbewerb reagieren

Stv. WKÖ-Generalsekretärin Kühnel: Klares Bekenntnis einer neuen Bundesregierung zu FTI als Grundpfeiler für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit wichtig

Stv. WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel
© WKO/C. Eder Stv. WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel

„Um als gesamteuropäischer Wirtschaftsstandort im globalen Innovationswettbewerb erfolgreich zu sein, müssen wir aktiv und gut abgestimmt auf die aktuellen Megatrends reagieren. Deshalb ist ein klares Bekenntnis zu Bildung, Forschung, Technologie und Innovation im künftigen Regierungsprogramm besonders wichtig und damit auch eine ausreichende Dotierung der Budgets“, betonte heute, Dienstag, Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Rahmen der Veranstaltung „Turning the Page". Um effektiv mitgestalten zu können, sei das Ziel, wieder zu den internationalen Innovationsvorreitern aufzuschließen. „Wir müssen in Wissenschaft, Forschung und Digitalisierung auf unsere bestehenden Stärken bauen und sicherstellen, dass Innovationen auch künftig aus Österreich stammen. Das sichert Arbeitsplätze, Wohlstand und gesellschaftliche Teilhabe“, so Kühnel.

Denn die Konkurrenz von Innovatoren aus Asien sei weiterhin stark, weil mit der Produktionserfahrung der letzten Jahre auch die Innovationsfähigkeit zugenommen habe. „Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Produkten und Verfahren stark an, die gewerbliche und private Kunden fordern. Und hier kommt die Stärke Österreichs ins Spiel: Klima- und Umweltprodukte 'Made in Austria' für die Weltmärkte sind unsere große Chance“, sagt Kühnel. Diese Entwicklungen erforderten von den Unternehmen aber sehr hohe Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen und in die Integration von neuen Technologien, damit sie in ihren Märkten wettbewerbsfähig bleiben und neue Märkte schaffen können, so die stv. WKÖ-Generalsekretärin.

Output im FTI-System vergrößern

Am Ziel, dass der Output im FTI-System vergrößert werden muss, dürfe sich daher auch in Zukunft nichts ändern. Rund zwei Drittel des F&E-Aufwands werden bereits jetzt vom Unternehmenssektor finanziert. Die Implementierung eines Forschungsrahmengesetzes inklusive eines budgetären Wachstumspfads sei aus Sicht der Wirtschaft „unumgänglich“. Dass sich Österreich auf gutem Weg befinde, das 1,5 Milliarden Euro-Ziel bei „Horizon 2020“ zu erreichen, sei als wichtiges Signal zu werten. Generell müsse es aber gelingen, das gesamte Spektrum von der Grundlagenforschung bis hin zur Marktdurchdringung zu optimieren und die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu verstärken. Etwa in dem die Unternehmenssicht in Forschungsfragen stärker berücksichtigt wird, Forschungsergebnisse zugänglich gemacht und Forschungsergebnisse schneller vermarktet werden.

Megatrends bestimmen Chancen und Risiken der Unternehmen

Neben den Veränderungen im FTI-Policy-Umfeld, die sich mit der neuen EU-Kommission, einer neuen Bundesregierung und einer neuen FTI-Strategie ergeben, sei für die Unternehmen klar, dass eine Reihe von Megatrends in den kommenden Jahren Chancen und Risiken bestimmen. Denn in vielen Branchen finden technologische Brüche statt, wie der Automobilwirtschaft die auf Elektro- und extrem emissionsarme Antriebsformen setzt, der Life Sciences- und Pharmawirtschaft, die auf biotechnologische Herstellungsverfahren und individualisierte Medizin setzt oder dem Tourismus, wo durch die Digitalisierung neue Leistungen angeboten, kurzfristig geändert und neue Kundengruppen angesprochen werden.

„Die FTI-Strategie muss deshalb die Rahmenbedingungen schaffen, um diese Megatrends für Österreich nutzen zu können. Auf europäischer Ebene muss es unser Ziel sein, dass Horizon Europe ausreichend dotiert ist, weil Österreich hohen Nutzen aus überdurchschnittlichen Rückflüsse zieht und mit Innovationspartnern in Europa hervorragend vernetzt ist. Es liegt im österreichischen Interesse durch Innovation Chancen für uns in globalen Märkten zu schaffen. Denn nur als Hot Spot für Spitzenforschung und mit besseren Innovations-Rahmenbedingungen für alle Unternehmensgrößen, schaffen wir eine Zukunftsversicherung für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand“, sagte Kühnel abschließend. (PWK524/us)

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