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Europäischer Stahlaktionstag - FV Bergbau-Stahl: Betriebe global wettbewerbsfähig halten

FV-Obmann Stiftner: Abwanderung und Arbeitsplatzverlust gegensteuern

stahl
© WKÖ

Heute, 1. Oktober 2020, findet der Stahlaktionstag Europas statt. Im Fokus steht die Zukunft der europäischen Stahlindustrie: Aktuell sind 2,6 Millionen Beschäftigungsverhältnisse aufgrund unfairer Wettbewerbsbedingungen in Europa gefährdet.  

Durch Covid-19 ist die Stahlproduktion in Europa um 40% zurückgegangen, die Auftragseingänge um rund 75% eingebrochen. Es besteht die Gefahr, dass weitere Stahlerzeugungskapazitäten in Europa für immer verlorengehen könnten. Im Gegenzug konnte China seine ohnehin schon überwältigende Position weiter stärken. Im ersten Quartal 2020 hat China seine Produktion um 1,3% gesteigert und wird diesen Wachstumskurs voraussichtlich weiter fortsetzen und somit Arbeitsplätze in Europa gefährden.  

"Wir begrüßen den Stahlaktionstag, der gerade in Zeiten von Covid-19 ein wichtiges Zeichen setzt. Die europäische Industrie kämpft derzeit mit den massiven Auswirkungen der Pandemie. Ein großes Problem ist dabei, dass sich augenscheinlich Asien wesentlich schneller von der Krise erholt und als Gelegenheit nutzt, staatlich subventionierte Produktionskapazitäten aufzubauen. Der europäische Markt wird dann verstärkt mit Billigstahl überschwemmt", so Roman Stiftner, Geschäftsführer Fachverband Bergbau-Stahl in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dies gefährde tausende Arbeitsplätze in Österreich und Millionen in Europa. 

Jetzt muss alles darangesetzt werden, dass die Abwanderung der europäischen Industrie ("Carbon-Leakage-Szenario") verhindert wird, fordert der Fachverband. Den Schlüssel zur Standortsicherung sieht Stiftner in einem EU-Emissionshandelssystem, bei dem Betriebe global wettbewerbsfähig bleiben können sowie im raschen und effektiven Schutz vor Billigstahlimporten durch zielgerichtete Antidumpingmaßnahmen. 

Aktivitäten zum Stahlaktionstag: siehe #SteelNeedsEuropeNeedsSteel. 

Fachverband Bergwerke und Stahl 

Der Fachverband Bergwerke und Stahl ist die gesamtösterreichische Interessenvertretung der industriellen Stahl- und Bergbauunternehmen. Oberstes Ziel des Fachverbandes ist es, den Stahl- und Bergbauunternehmen durch seine Aktivitäten in der Interessenvertretung und durch klar definierte, fokussierte Serviceleistungen kundenorientiert in einer kostenoptimalen Struktur einen nachhaltigen Nutzen zu erbringen. Als Arbeitgeberverband verhandelt der Fachverband Bergwerke und Stahl die Kollektivverträge. 

In den wichtigen Themenfeldern der Branche stellt der Fachverband den Mitgliedern Vorfeldinformationen zur Verfügung und strebt nach einem rechtzeitigen verbandsinternen Interessenausgleich. In einem klar definierten Lobbyingprozess tritt der Fachverband zeitgerecht als starker Vertreter der Branchenpositionen WKÖ-intern sowie selektiv gegenüber nationalen und internationalen Behörden und Verbänden auf.

Zur Unterstützung der Interessenvertretung bündelt der Fachverband seine Kräfte nach Möglichkeit in themenspezifischen Plattformen und Kooperationen mit anderen Fachorganisationen, sowie ausländischen Schwesterverbänden und sonstigen Organisationen. Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit in einer schlanken Struktur optimiert der Fachverband sein Leistungsspektrum laufend auf der Grundlage der Mitgliederbedürfnisse. (PWK445)

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