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Eurochambres-Präsident Leitl: „Forderung nach Vorziehen des Europäischen Wiederaufbaufonds findet Zustimmung von Kommissar Gentiloni“

Wichtiger Erfolg für EUROCHAMBRES und Wirtschaftskammer – rasches Handeln der EU ist notwendig, um der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken 

Leitl
© WKÖ

Nach dem kürzlich erfolgten grünen Licht der EU-Kommission für eine 100-Prozent-Haftung der Republik für KMU-Kredite bis 500.000 Euro ist der Europäischen Wirtschaftskammer EUROCHAMBRES gemeinsam mit der Wirtschaftskammer nun ein weiterer wichtiger Erfolg gelungen: „Die Forderung nach einem Vorziehen des Europäischen Wiederaufbauplans findet die Zustimmung des zuständigen Wirtschaftskommissars Paolo Gentiloni“, sagt Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer EUROCHAMBRES

„Es kann nicht Sinn der Sache sein, einen europäischen Wiederaufbaufonds zu starten, wenn die Betriebe zugrunde gegangen sind und Arbeitsplätze vernichtet wurden. Daher muss die Europäische Union den für Anfang 2021 angekündigten Recovery-Plan auf Herbst dieses Jahres vorziehen. Das habe ich bei EU-Kommissar Gentiloni deponiert, und er hat zugesagt, das in die Wege zu leiten“, so Leitl. 

Erhöhung der Regel für staatliche Beihilfen wäre "wichtiges Signal"

Auch die Notwendigkeit von Liquiditätshilfen für Betriebe war Thema des Gesprächs zwischen Leitl und Gentiloni. Die Europäische Wirtschaftskammer hat sich beim Wirtschaftskommissar dafür einsetzt, dass die Grenze, ab der staatliche Beihilfen durch Brüssel genehmigt werden müssen, krisenbedingt nach oben gesetzt wird. „Es wäre gerade im Hinblick auf die heute veröffentlichten Wirtschaftsdaten ein wichtiges Signal, wenn die sogenannte De-Minimis-Regel für staatliche Beihilfen temporär von 200.000 auf 500.000 Euro erhöht wird“, so Leitl. „Wir werden auch bei diesem Thema in Brüssel weiter dranbleiben.“  

Weitere Themen des Gesprächs zwischen Leitl und Gentiloni waren unter anderem die Notwendigkeit einer europäischen Koordination für die Tourismus-Saison, sowie die Pläne der EU-Kommission gegen Steuervermeidung. (PWK191/SR)

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