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EuroSkills: „Goldenes Österreich“ glänzt auch in der Gastgeberrolle

Sechs Mal angetreten, 111 Medaillen eingefahren: Österreich ist die erfolgreichste Nation bei Berufs-Europameisterschaften. Heuer darf sich Graz als perfekter Veranstalter beweisen.

WKÖ
© WKÖ

Sechs Jahre lang haben die Organisatoren aus der Steiermark auf diesen Moment hingearbeitet: Am Mittwoch erfolgt der Startschuss für die erste EM der "Young Professionals“ auf österreichischem Boden. Schon jetzt ist das Gelände am Schwarzl-Freizeitzentrum zur Endabnahme bereit.

Die Erwartungen sind hochgesteckt, denn Österreich hat eine Erfolgsbilanz zu verteidigen. 96 Medaillen konnten die bisher 197 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei sechs EuroSkills-Beteiligungen seit 2008 einfahren, davon 45 in Gold in der Einzelwertung. Bis 2014 wurden zusätzlich Medaillen in der Teamwertung vergeben. Unter deren Berücksichtigung erzielten die Österreicher in Summe 111 Medaillen - sowie 33 "Medallions for Excellence“, die für besonders gute Leistungen vergeben werden.

Das macht Rot-Weiß-Rot zur bislang erfolgreichsten Teilnehmernation bei den Berufs-Europameisterschaften.

Zahlen, Daten, Fakten

Sechs Mal wurden die Berufseuropameisterschaften EuroSkills ausgetragen – drei Mal (2016 in Göteborg, 2014 in Lille und 2012 in Spa) stand Österreich am Ende auf Platz eins im Medaillenspiegel.

Bei allen anderen Anläufen landete Österreich auf Platz zwei: 2008 in Rotterdam, 2010 in Lissabon – und bei der bisher letzten Europameisterschaft in Budapest. Dort holte das heimische Team 21 Medaillen.

Unterm Strich ist Rot-Weiß-Rot damit die erfolgreichste EuroSkills-Nation, noch deutlich vor Finnland, den Niederlanden und Deutschland.

Erfolge als Ansporn

An diese außergewöhnlichen Performances will Österreich auch als Gastgeberland anknüpfen: "Wir haben in den vergangenen sechs Jahren immer an unserem Traum von Berufseuropameisterschaften in der Steiermark festgehalten. Diese Woche werden wir für unsere Mühen und Anstrengungen belohnt und dürfen erstmals in der Geschichte auf österreichischem Boden die Europameisterschaft der Fachkräfte austragen. Die sensationellen Leistungen unserer Teilnehmer dienen uns als Ansporn, auch als Gastgeber europameisterliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen“, erklärt EuroSkills-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Herk.

"Das hohe Niveau unserer Fachkräfte-Ausbildung wird international beachtet. Zu Recht: Die rot-weiß-rote Medaillenbilanz bei EuroSkills ist ein imposantes Zeugnis“, sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. „Team Austria ist auch für EuroSkills 2021 großartig vorbereitet und hochmotiviert. Denn diese Erfolge wären nicht möglich ohne den Einsatz unserer 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie sind das perfekte Vorbild für junge Menschen, wie weit man es im Berufsleben mit Talent, Leidenschaft und Disziplin bringen kann.“

Österreicher unter den Besten der Besten

2014 und 2016 ging sogar der Titel „Best of Europe“ nach Österreich: Der Anlagenelektriker und Europameister Oliver Anibas errang bei EuroSkills Lille 2016 unter den Teilnehmern aller Nationen die höchste Punktewertung und holte sich somit den Gesamtsieg.

2016 erzielte die Europameisterin Lisa Janisch (Malerin in Göteborg) die allerhöchste Punkteanzahl des Wettbewerbs. „In dieser Wettkampfwoche hat vieles zusammengepasst. Dennoch war es das Ergebnis aus jahrelanger Ausbildung und gezielter Vorbereitung“, sagt die Steirerin rückblickend.

Diese Akribie ist auch ein Verdienst der Trainerinnen und Trainer: Ihr Einsatz schlägt sich aus rot-weiß-roter Perspektive noch in anderen Statistiken nieder – insbesondere im Bereich der Sanitär- und Heizungstechnik: Bei sechs Teilnahmen fuhr Österreich jedes Mal Gold ein. Zuletzt durch den Tiroler Florian Schwarzenauer in Budapest.

Oberösterreich als erfolgreichstes Bundesland

Die interne Wertung geht übrigens an Oberösterreich: Das Bundesland holte zehnmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze. Zudem konnte Oberösterreich noch sieben "Medallions for Excellence“ von Berufseuropameisterschaften mitnehmen.

Bei WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, an denen Österreich bereits seit 1961 teilnimmt, hat Vorarlberg (20-mal Gold, 14-mal Silber, 9-mal Bronze, 31 "Medallions for Excellence“) die Nase vorne. Mit 14 Goldenen und drei "Medallions for Excellence“ ist Maler/Malerin der erfolgreichste österreichische Beruf bei Berufs-Weltmeisterschaften.

Erste Teilnehmer kommen

Bei den aktuellen EuroSkills, die am Mittwoch, 22. September, im Messe Congress Graz feierlich eröffnet werden, gehen 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich in insgesamt 45 Berufskategorien an den Start. Nie in der Geschichte von World- oder EuroSkills waren es mehr.

Insgesamt beläuft sich das Teilnehmerfeld auf 400 Akteure aus 22 Nationen, inklusive der Gastnationen Thailand, Albanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Schon heute, Montag, kommen die ersten Teilnehmer in Graz an: „Wir freuen uns darauf, die internationalen Fachkräfte in Graz willkommen zu heißen, die Berufs-EM ausrichten zu dürfen – und damit in ganz Europa ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung der beruflichen Ausbildung setzen zu können“, betont EuroSkills-Initiator Herk.

Das Wettbewerbsgelände ist jedenfalls bestens präpariert. Bereits heute Abend, am 20. September, erfolgt die Endabnahme durch die sogenannten Chefexperten. "Dem einzigartigen Fest der beruflichen Vielfalt und Potenziale für die europäische Jugend steht nichts mehr im Weg“, freuen sich Herk und Mahrer. (PWK 432/HSP)

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