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Erste Austria Connect Konferenz der Wirtschaftskammer in Afrika 

WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth eröffnet Austria Connect Sub-Sahara Afrika in Johannesburg

WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth bei der Eröffnung der Austria Connect Sub-Sahara Afrika Konferenz in Johannesburg
© Daniel_Coetzee/ZCMC WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth bei der Eröffnung der Austria Connect Sub-Sahara Afrika Konferenz in Johannesburg

Der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jürgen Roth, eröffnete heute, Mittwoch, die Austria Connect Sub-Sahara Afrika Konferenz in Johannesburg, Südafrika. Es war dies die erste Austria Connect Veranstaltung in Afrika, was die Bedeutung des Kontinents für die österreichische Wirtschaft unterstreicht.

Afrika hat 1,2 Milliarden Einwohner, die Zahl der Bevölkerung wird sich bis 2050 verdoppeln. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass Afrika ein wichtiger und bedeutender Markt werden wird. Wir brauchen Geduld, und wir müssen mit der nötigen Konsequenz und mit Optimismus an die Entwicklung der Märkte Afrikas herangehen“, so Roth.

Die Veranstaltung in Johannesburg stand ganz unter dem Zeichen „Afrika Perspektiven 2019“. Experten aus Finanz und Wirtschaft diskutierten dazu mit den über 100 Teilnehmern über die im kommenden Jahr bestehenden Chancen und Risiken.

Große Chancen im Bereich „New Economy“

Große Chancen sieht Michael Scherz, Leiter AUSSENWIRTSCHAFT Innovation in der WKÖ, im Bereich der „New Economy“: „Wir sehen am ganzen Kontinent immer mehr Tech Hubs aus dem Boden sprießen - häufig auch mit der Unterstützung von privaten Unternehmen wie den großen Telekomanbietern. Lagos, Kapstadt, Nairobi, Kairo und Accra sind hier führend. Es mag noch kein Silicon Valley in Afrika geben, aber wir sprechen schon von der Silicon Savannah in Nairobi oder Silicon Cape in Kapstadt, wenn man die dortigen Tech Startup Ökosysteme beschreibt. Hier gibt es auch für die österreichische Start-up Szene gute Chancen anzudocken.“

Afrika scheint mit Exporten in Höhe von 1,7 Milliarden Euro noch nicht im Fokus der österreichischen Exportwirtschaft zu sein. Doch der Anschein trügt. Es gibt eine Reihe heimischer Unternehmen, die höchst erfolgreich afrikanische Märkte bearbeiten und sich mit Innovationen nachhaltig positionieren. Heimische Unternehmen wie ALPLA, AVL, Biomin, Doppelmayr, ILF, SKIDATA und VAMED punkten auch in Afrika mit lokalen Partnern und Innovationen.

Ein Drittel der heimischen Afrika-Exporte gehen nach Südafrika

Johannes Brunner, Wirtschaftsdelegierter in Südafrika, ortet gerade in Afrika noch viel ungenütztes Potenzial. „Nur 1,2 Prozent der österreichischen Exporte gehen nach Afrika - beinahe ein Drittel davon, das sind rund 500 Mio. Euro, allein nach Südafrika, unserem wichtigsten Exportmarkt am afrikanischen Kontinent. Mit mehr als 60 Tochtergesellschaften ist die österreichische Wirtschaft in Südafrika auch als Investor gut vertreten.“ Das ist auch der Grund, warum die Austria Connect in Johannesburg stattfand.

Jedes Jahr organisiert die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ weltweit knapp 260 Netzwerk- und Informationsbörsen für Führungskräfte der Auslandstöchter österreichischer Unternehmen. In Schlüsselmärkten werden diese Fachkonferenzen unter dem Namen Austria Connect durchgeführt. (PWK796/SR)

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