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Erfolge

Arbeitsmarkt

Betriebliches Impulsprogramm des AMS startet 2015
Nach Auslaufen der mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds finanzierten betrieblichen Förderinstrumente des AMS startet das AMS ab 2015 ein neues „betriebliches Impulsprogramm“. Mit diesem neuen Programm fördert das AMS ab 2015 die betriebliche Weiterbildung der Beschäftigten und den Aufbau von Qualifizierungsverbünden, einem Netzwerk von Unternehmen, die gemeinsam betriebliche Weiterbildungen durchführen. Darüber hinaus erhalten die Betriebe im Rahmen der Impulsberatung zu wichtigen arbeitsmarktrelevanten Fragestellungen eine kostenlose Beratung. Es ist überaus erfreulich, dass nach langen Diskussionen diese neue betriebliche Förderschiene 2015 startet.
Nähere Infos gibt es http://www.ams.at/service-unternehmen/foerderungen .

Die österreichische Arbeitsmarktpolitik hat schon sehr früh die Betriebe als wichtigen Partner erkannt. Es ist sehr erfreulich, dass das AMS diesem erfolgreichen Weg immer treu geblieben ist und trotz angespannter Budgetlage dieses wichtige betriebliche Programm auch ab 2015 wieder anbietet. Gerade jetzt brauchen die Betriebe und deren Beschäftigte diesen Impuls mehr denn je.


Förderung der Weiterbildung der Beschäftigten:
Ab 2015 wird das AMS im Rahmen des „Betrieblichen Impulsprogramms 2015-2017“ die Weiterbildung der Beschäftigten fördern. Diese Förderung ersetzt die bis 2014 über den Europäischen Sozialfonds finanzierte Qualifizierungsförderung für Beschäftigte. Darüberhinaus wird das AMS ab 2015 in Fortsetzung der ausgelaufenen Instrumente „Qualifizierungsberatung“ und „Flexibilitätsberatung“ – auch Betriebsberatungsinstrumente anbieten. Die konkrete Ausgestaltung dieser Instrumente ist gerade in Diskussion.


AMS Beschäftigungsinitiative 50+

  • 370 Mio. € zusätzlich für die Eingliederung von über 50 Jährigen Arbeitslosen in den Jahren 2014 - 2016
  • Per 1.5. 2014 wurden für die Eingliederung arbeitsloser Personen über 50 Jahren, die länger als 180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind, für die Jahre 2014 bis 2016 zusätzliche 370 Mio. Euro an Fördermitteln beschlossen.
  • Davon sind jeweils bis zu 60 % für Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn sowie bis zu 40 % für Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte zu verwenden.
  • Dieses Programm bietet zusätzliche Wiedereingliederungsmöglichkeiten für ältere Arbeitslose und interessante Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von über 50-Jährigen Arbeitslosen, die bereits länger als 180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt waren. Bei Einstellung von Personen dieser Gruppe kann das AMS einen Zuschuss zu den Lohnkosten (z.B. in Höhe von 50 % des Bruttolohns und der Lohnnebenkosten) für eine gewisse Dauer (z.B. für 6 Monate) gewähren. Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist die Kontaktaufnahme mit der regionalen Geschäftsstelle vor Einstellung der arbeitslosen Person. Die nähere Ausgestaltung hinsichtlich Förderdauern und Förderhöhe erteilt die zuständige regionale Geschäftsstelle des AMS

Verlängerung dieser AMS Beschäftigungsinitiative 50+ bis inklusive 2017

  • Diese zusätzlichen Fördermöglichkeiten durch das AMS für die Einstellung älterer Arbeitsloser werden für das Jahr 2016 aufgestockt und bis inklusive 2017 verlängert. Somit stehen für 2016 und für 2017 jeweils 250 Mio. Euro für die die Eingliederung arbeitsloser Personen über 50 Jahren, die länger als 180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind, zur Verfügung.
  • Davon sind jeweils bis zu 60 % für Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn sowie bis zu 40 % für Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte zu verwenden.


Kurzarbeit: die wesentlichsten Änderungen ab 2013, befristet bis Ende 2015:

  • Maximaldauer der Kurzarbeit verlängert auf  24 Monat
  • Neuer Beihilfenteilbetrag für DG-Sozialversicherungsbeiträge: Ab dem 5. Kurzarbeitsmonat sowie für Qualifizierungskurzarbeitsstunden in den ersten vier Monaten der Kurzarbeit erhält der Betrieb neben der Kurzarbeitsbeihilfe zusätzlich die Dienstgebersozialversicherungsbeiträge ersetzt
  •  Anpassung der Pauschalsätze der Höhe nach ab 1.2.2013  


Einführung des Modells der Bildungsteilzeit ab 1.7.2013: Ermöglicht eine geförderte Weiterbildung der Beschäftigten bei gleichzeitiger (reduzierter) Tätigkeit im Betrieb.

Vorallem in Zeiten der Unterauslastung könnte dieses Instrument für Kleinbetriebe als flexible Alternative zur Kurzarbeit genützt werden (zu beachten ist hier die Höchstzahl an Beschäftigten/Betrieb, die das Instrument in Anspruch nehmen). Durch die Weiterbeschäftigung im Betrieb bleibt die Person auch während der Weiterbildung dem Betrieb erhalten.


Eingliederungsbeihilfe: Der Lohnkostenzuschuss, den Arbeitgebern erhalten, wenn sie bestimmte, am Arbeitsmarkt benachteiligte Personengruppen einstellen, wird ab 1.1.2014 ausgeweitet, so dass insbesondere künftig ältere Männer nicht erst ab 50 Jahren sondern bereits ab 45 Jahren förderbar sind.


Neues unbefristetes Kombilohnmodell ab 2014: Ein neues unbefristet in Kraft stehendes Kombilohnmodell ersetzt seit Sommer 2014 das derzeit befristete Kombilohnmodell.


EPU-Förderung: die bis 2013 befristet in Kraft stehende EPU-Förderung wird ab 2014 unbefristet gelten.


Altersteilzeit: Die Gewährung von Altersteilzeit wird aufgrund einer kontinuierlichen Altersteilzeitvereinbarung bei Nichtinanspruchnahme eines früher möglichen Pensionsantrittes bis zur Vollendung des Regelpensionsalters, längstens jedoch fünf Jahre, möglich sein. Die Möglichkeit, bis zum gesetzlichen Pensionsalter (Frauen 60 Jahre, Männer 65 Jahre) Altersteilzeit in Anspruch zu nehmen, leistet einen Beitrag zur Anhebung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters



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