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Entsorgungsunternehmen erfreut über Chance für bundesweit einheitliche Sammelstruktur

WKÖ-Fachverbandsobmann Harald Höpperger begrüßt Entwurf zur Verpackungsverordnung, der Fleckerlteppich an Sammelstrukturen beseitigen soll

Frau entsorgt Müll
© Adobe Stock

"Wir freuen uns, dass der ausgesandte Begutachtungsentwurf der Verpackungsverordnung unser langjähriges Anliegen einer bundesweiten getrennten Sammlung sämtlicher Kunststoffverpackungen im Haushaltsbereich vorsieht", sagt Harald Höpperger, Obmann des Fachverbands Entsorgungs- und Ressourcenwirtschaft. Der Fachverband engagiert sich bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit anderen WKÖ-Branchenverbänden im Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) für eine Vereinheitlichung der Sammelfraktionen im Kunststoffbereich. Denn derzeit bestehe ein Fleckerlteppich, der beseitigt gehört.

Mit dem im Jahr 2018 veröffentlichte Circular Economy Action Plan hat die EU den Weg zu einer kreislauforientierten Wirtschaft vorgegeben. Um die bis 2030 europaweiten verpflichtenden Recyclingvorgaben erfüllen zu können, laufen derzeit zahlreiche nationale Umsetzungsarbeiten. Die Zielsetzungen sind u.a. wertvolle Ressourcen innerhalb der Wirtschaft durch Re-Use und Recycling so lange wie möglich zu erhalten und Abfall zu vermeiden. Ein wesentliches Kernelement dazu ist allerdings die getrennte Sammlung solch wichtiger Wertstoffe, um diese anschließend einem umweltschonendem Recycling zuführen und hochwertige Rezyklate herstellen zu können.

Umwelt- und konsumentenfreundliche Lösung gefragt

"Mit derzeit insgesamt 13 verschiedenen Sammelsystemen für Plastikflaschen, Leichtverpackungen, Dosen etc. und unterschiedlichen Regelungen - je nach Bundesland oder sogar in einzelnen Bezirken - wird es Konsumenten erheblich erschwert, ihren Abfall sachgerecht zu entsorgen. Das ist ineffizient und für die Bürgerinnen und Bürger auch aufwendig", so Höpperger. Im Sinne der Umwelt und auch im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten sollte jetzt die Chance der Neuregelungen genützt werden, um verstärkt an einer Vereinheitlichung der Sammelstruktur zu arbeiten, ist Höpperger überzeugt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass beispielsweise Holsysteme mit der Abholung der Wertstoffe beim Haushalt wesentlich besser funktionieren als Bringsysteme. Sie sind effizienter und bieten den Konsumentinnen und Konsumenten zudem einen besseren Service. Dadurch kann der Output an Wertstoffen noch deutlich erhöht und mehr qualitativ hochwertiges Material für das Recycling gewonnen werden, so der Fachverbandsobmann weiter.

Sammelmotivation stärken

Eine bundesweite Vereinheitlichung der getrennten Sammlung trägt zudem zur Stärkung der Sammel- und Entsorgungsmotivation der Konsumentinnen und Konsumenten bei. Denn dann sei überall leicht verständlich, welche Verpackung über welche Tonne zu entsorgen ist – egal ob im Heimatort, auf Geschäftsreise oder im Urlaub in einem anderen Bundesland. Diese Angleichung setzt einen weiteren wesentlichen Schritt zur Erreichung der EU-Recyclingquoten und zu einem nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen.

(PWK307/DFS)

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