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Entbürokratisierung für Unternehmen bei Familienbonus Plus erreicht

WKÖ-Generalsekretär Kopf begrüßt die nun beschlossene Haftungsbeschränkung für Arbeitgeber – Unsicherheiten beim Familienbonus sind damit beseitigt

Familie
© WKÖ

„Der neue Steuerbonus wird Familien ab dem kommenden Jahr kräftig entlasten, egal ob sie unselbstständig erwerbstätig oder selbstständig sind“, begrüßt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) den nun im Parlament beschlossenen Familienbonus Plus. Er löst ab 2019 die steuerliche Abzugsfähigkeit der Kinderbetreuungskosten ab und gilt wesentlich länger als diese: Nämlich nicht nur für Kinder bis 10 Jahre, sondern bis Vollendung des 18. Lebensjahres.

Selbstständige können den Familienbonus Plus über die Steuererklärung beantragen, bei Arbeitnehmern hingegen kann er auch schon bei der Lohnverrechnung berücksichtigt werden. Hier freut WKÖ-Generalsekretär Kopf besonders, dass es gegenüber den ursprünglichen Plänen der Regierung nun eine Erleichterung für die Unternehmen gibt: „Die WKÖ konnte noch wichtige Haftungsbeschränkungen für die Arbeitgeber erreichen, wenn sie den Familienbonus für ihre Mitarbeiter abrechnen.“ 

Gesetzliche Klarstellung bei der Haftung

Konkret wird nun gesetzlich klargestellt, dass es keine unangemessene Überprüfungspflicht des Arbeitgebers zu den Angaben des Arbeitnehmers und somit auch keine Haftung bei falscher Berechnung der Lohnsteuer wegen nicht offensichtlich falscher Angaben des Arbeitnehmers entsteht. Das erspart den Unternehmen überbordende Nachforschungen und Prüfungen bei ihren Mitarbeitern. „Damit ist die Verunsicherung der Betriebe, die es nach dem ersten Entwurf des Familienbonus Plus gab, nun ausgeräumt. Durch die neue gesetzliche Klarstellung muss also kein Betrieb bei der Anwendung nicht offensichtlicher Falschangaben unverhältnismäßige Konsequenzen befürchten “, beruhigt Kopf. (PWK866/DFS)

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