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Energy Globe World Award 2019: Auch beim 20jährigen Jubiläum geht ein Preis nach Österreich

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gratuliert Palfinger GmbH zum Sieg in der Kategorie „Luft“

v.l.: WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Jörg Gerhardter und Andreas Köthe von Hubert Palfinger Technologies GmbH (Sieger in der Kategorie Luft aus Österreich), GCP-Präsident Christoph Leitl und Energy Globe-Initiator Wolfgang Neumann
© Olli Urpela v.l.: WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Jörg Gerhardter und Andreas Köthe von Hubert Palfinger Technologies GmbH (Sieger in der Kategorie Luft aus Österreich), GCP-Präsident Christoph Leitl und Energy Globe-Initiator Wolfgang Neumann

„Österreichische Unternehmen sind im Umweltschutz und in der Ressourcenschonung weltweit Pioniere. Dies unterstreicht der Sieg Österreichs durch die Palfinger GmbH beim Energy Globe World Award in der Kategorie Luft gegen härteste internationale Konkurrenz“, freut sich Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Präsidentin von SMEunited, nach der gestrigen Preisverleihung in Espoo (Finnland).

"Unsere Unternehmen leisten schon jetzt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sie sorgen für nachhaltiges Wirtschaften und für Steigerung der Energieeffizienz. Sie sind auch bereit, noch mehr zu tun, brauchen aber substanzielle Anreize und passende Rahmenbedingungen“, sagt Rabmer-Koller. Und sie ergänzt: „Innovative Umwelttechnologien sind der Schlüssel zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele." 

Der Energy Globe World Award, initiiert vom Österreicher Wolfgang Neumann, holt Projekte und Initiativen vor den Vorhang, die Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften vorantreiben. In dem prämierten Projekt zeigt die Firma Hubert Palfinger Technologies GmbH, ein Weltmarktführer in seinem Bereich, wie Energieverbrauch und Emissionen in der Schifffahrt reduziert werden können. Konkret handelt es sich um das weltweit erste automatische Rumpfbehandlungssystem zur Instandhaltung von Schiffsrümpfen, das eine Reihe von Vorteilen für die Umwelt mit sich bringt: Der Farbverbrauch sinkt gegenüber herkömmlichen Methoden um 20 Prozent, die CO2- und Luftschadstoffemissionen reduzieren sich um drei Prozent und die Reinigung ist einfacher. Dadurch reduzieren sich die Kosten um fast 50 Prozent. In Kombination mit einem direkten Absaugsystem wird für eine umweltfreundliche Entrostung und die Entfernung alter Beschichtungen mit der Abfall- und Abwassersammlung gesorgt.

Global Chamber Platform forciert Kreislaufwirtschaft

Ebenfalls gestern in Finnland haben Global Chamber Platform, UNIDO, der Club of Rome und Energy Globe eine Absichtserklärung zur energischen Förderung und Umsetzung der Prinzipien einer weltweiten Kreislaufwirtschaft unterzeichnet. „Die Welt befindet sich in einem massiven Wandel. Die Kreislaufwirtschaft erfüllt viele der Ziele der nachhaltigen Entwicklung“, betonte der Präsident der Global Chamber Platform (GCP), Christoph Leitl. Die GCP vertritt 100 Mio. Unternehmen mit 1 Mrd. Beschäftigten: „Wir tragen Verantwortung für sie, ihre Familien und ihre Kunden. Gemeinsam mit Politik und Wissenschaft müssen wir Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft finden. Alle eingesetzten Ressourcen sollten nach ihrer Nutzung in den Kreis zurückkehren. Unternehmen müssen innovativ sein und Lösungen liefern, und die Politik muss das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft schaffen, Innovationen unterstützen und beste Praxisbeispiele belohnen. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten sollte uns die Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich meistern lassen!“, betonte WKÖ-Ehrenpräsident Leitl.

Siegerprojekte der weiteren Kategorien

Der Energie Globe World Award wird in mehreren Kategorien verliehen:

  • Ex aequo mit Palfinger wird die Stadt Espoo in der Kategorie Luft als Siegerprojekt ausgezeichnet. In Espoo, Austragungsort der Preisverleihung, wurden Public-Private-People-Partnerships mit dem Ziel gegründet, die Stadt bis 2030 klimaneutral zu machen.
  • Der Sieg in der Kategorie Erde ging an Bioestibas, die erste ökologische Paletten- und Plattenfabrik in Lateinamerika. Diese stellt aus landwirtschaftlichen Abfällen Paletten und Spanplatten her.
  • In einem nachhaltigen Vorzeigeprojekt aus England hat eine Großstadt den Busbetrieb auf elektrischen Antrieb umgestellt, was ihr den ersten Platz in der Kategorie Feuer brachte.
  • Der Sieg in der Kategorie Wasser geht an Marokko. Dort widmet sich ein Vorzeigeprojekt dem Thema Wassermangel und nutzt den Wassergehalt des Nebels, um bis zu 34 000 Liter pro Tag zu gewinnen.
  • In der Kategorie Jugend gewinnt ein Projekt, das den jungen Leuten eine gesunde Umwelt übergeben will und sie dabei mit modernen Kommunikationsformen anspricht, konkret mit einem kartenbasierten Projektmanagementtool für Umweltorganisationen und Greentech-Organisationen.
  • Die Sonderkategorie „Energy for All“ entscheidet ein Vorzeigeprojekt aus Indonesien für sich. Dabei werden ländliche Regionen mit Solarenergie versorgt, Schulen und Krankenhäuser sowie Wohnhäuser erhalten auf diese Weise Strom.

Resümee aus 20 Jahren Energy Globe World Award

Zahlreiche österreichische Projekte nutzten den Energy World Award als Forum der Präsentation. So trug der Wettbewerb dazu bei, Österreich als Technologielieferant eine Bühne zu bieten. Nach dem diesjährigen Kategoriesieg liegt Österreich mit elf Siegen an der Spitze aller einreichenden Länder.

WKÖ als Partner des Energy Globe

Zum 20jährigen Jubiläum war die Preisverleihung eingebettet in eine Konferenz rund um das Thema Nachhaltigkeit. Best-Practice-Beispiele demonstrieren, wie sich Umweltprobleme auch wirtschaftlich nachhaltig lösen lassen. Partner des Energy Globe ist die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Betriebe bei ihren Aktivitäten unterstützt und aufzeigt, dass Nachhaltigkeit sehr wohl ein erfolgreiches Geschäftsmodell sein kann. (PWK548/DFS)

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