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Elektrotechnikgewerbe begrüßt neue Photovoltaik-Förderung

Bundesinnung erfreut über Maßnahmen im Jahresprogramm des Klima- und Energiefonds 2020

Photovoltaik
© WKÖ

Wie heute bekannt wurde, stehen ab sofort Förderungen in der Höhe von 13,7 Millionen Euro für Photovoltaik zur Verfügung. Andreas Wirth, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker in der Wirtschaftskammer Österreich, zeigt sich erfreut über die ausgeweiteten Förderungen. Zugleich gibt er auch zu bedenken, dass in Zukunft Speicher- und Energiemanagementsysteme mehr an Bedeutung gewinnen werden. In gleicher Weise wie die Förderung der Photovoltaik (PV) sollten auch Batteriespeicher und Energiemanagementsysteme/intelligente Gebäudesteuerung (SmartHome) zur Eigenverbrauchsoptimierung gefördert werden. 

Beratung und fachgerechte Ausführung durch Elektrotechniker

Was die angestrebten bis zu 69.000 neu zu errichtenden PV-Anlagen anbelangt, meint Wirth: “Es handelt sich dabei um ein ambitioniertes PV-Ausbauprojekt auf österreichischen Dächern, das nur mit den richtig dafür ausgebildeten Fachkräften des Elektrogewerbes gelingen kann. Die rund 7.700 Elektrotechniker sind hier die richtigen Ansprechpartner für Beratung und die fachgerechte Ausführung. Seitens der Innung wird alles auf dem Gebiet der dualen Berufsausbildung sowie mit laufenden Weiterbildungen getan, damit genügend gut ausgebildete Fachkräfte dafür vorhanden sind.“ 

Maßnahmen für höhere Effektivität beim PV-Kleinanlagenausbau

Die Verdoppelung des letztjährigen Budgets an Fördermitteln des Klima- und Energiefonds könnte durch weitere Maßnahmen eine höhere Effektivität im Bereich des PV-Kleinanlagenausbaus erreichen:

  • Entbürokratisierung bestehender Fördermöglichkeiten und Schaffung eines einheitliches Förderungssystems auf kommunaler Ebene, in den Bundesländern und von Bundesförderungen,
  • Erhöhung der Rechtssicherheit bei der Inanspruchnahme von Förderungen (Möglichkeit der zeitlichen Umsetzung von baulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Errichtung von PV-Anlagen und Speichersystemen),
  • Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen im Wohnbau (Miet- und Eigentumsrecht), um Sanierungen zu erleichtern oder PV-Gemeinschaftserzeugungsanlagen zu ermöglichen und zu forcieren,
  • Erstellung eines mehrjährigen nationalen Energieförderplans unter Einbindung aller Akteure des österreichischen Energiemarktes zur Erarbeitung eines Masterplans zur Umsetzung der von der Politik aufgestellten Zielvorgaben für den Energiesektor bezüglich der Dekarbonisierung des Energie- und Wärmemarktes und Planungssicherheit für Handwerker, Produzenten, Händler und Konsumenten. (PWK278/HSP)

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