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Einmal Gold und zweimal Silber für Österreich beim internationalen Energiemanagement-Contest 

In jeder Kategorie gelingt ein Podestplatz - neunte Energiemanagerkonferenz in Prag erweitert die EUREM-Familie um sechs neue Partner 

EUREM
© EUREM

Bei den heurigen EUREM-Preisverleihungen fuhren österreichische Energiemanager erneut großartige Erfolge ein: Eine Goldmedaille erkämpfte sich Peter Scheer von Rewe International in der Kategorie „Großbetriebe“ für ein Solarprojekt, das neben der Produktion von Solarstrom auch dessen Speicherung in einer Großbatterie inkludiert. Den zweiten Platz gewann Michael Labek von Bioenergie Kufstein in der Kategorie „Small Enterprises“ mit der Nutzung von Abwärme und der Errichtung eines Wärmespeichers im Festungsberg. Ebenfalls eine Silbermedaille eroberte Michael Humer von Agrana Stärke für ein Wärmerückgewinnungsprojekt bei den „mittleren Betrieben“.

Jede österreichische Nominierung ein Treffer

„Es ist immer wieder eine große Freude, von der WKÖ ausgebildete Energieexperten unter den Preisträgern der begehrten EUREM-Awards zu sehen. Heuer ist der Erfolg besonders außergewöhnlich, da jede unserer drei Nominierungen ein Treffer war, in jeder Kategorie ging einen der drei Preise nach Österreich“, freut sich der Initiator des österreichischen EUREM-Programms und Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Stephan Schwarzer.

Neuzugänge aus Südosteuropa und dem Baltikum

Die Awards wurden auf der mittlerweile neunten EUREM-Konferenz in Prag vergeben, auf der Bosnien-Herzegowina, Serbien, Albanien, Türkei, Lettland und Estland als neue Mitglieder der EUREM-Familie begrüßt wurden. In Kürze werden in diesen Ländern auch Energiemanager ausgebildet werden.

EUREM-Lehrgänge helfen, Energiekosten zu senken

Die EUREM-Lehrgänge helfen energieverbrauchenden Unternehmen unnötigen Energieverbrauch abzustellen. Ein fortschrittliches Energiemanagement wappnet die entsendenden Unternehmen gegen steigende Energiekosten, mit denen sich Unternehmen seit heuer wieder konfrontiert sehen. „Jedes Energieprojekt ist ein Gewinn für die Wettbewerbsfähigkeit und ein Beitrag zum Klimaschutz. Und wie die prämierten Projekte zeigen, lohnt sich die Investition wegen der eingesparten Energiekosten oft schon kurzfristig“, so Schwarzer.

Das Programm wird permanent auf den letzten Stand gebracht. Aktuell integrieren die WKÖ und ihre Partner im Rahmen des EU-geförderten Projektes „EUREMnext“ Methoden des E-Learning. Das betriebliche Mobilitätsmanagement wird als zusätzliches Feld, auf dem Unternehmen Effizienzgewinne lukrieren können, ausgebaut. Das Projekt wird durch das EU-Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ gefördert.

Österreich stellt neben dem Gastgeberland Tschechien die zweitgrößte Delegation unter 22 vertretenen Staaten und ist mit zahlreichen Erfolgsbeispielen in den Fachbereichen prominent vertreten. Die österreichische EUREM-Community umfasst bereits über 750 diplomierte Energiemanager.

Die übrigen Eurem-Awards gehen heuer nach Deutschland, Bulgarien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Spanien. Ein ägyptisches und ein argentinisches Projekt gewannen zwei weitere Preise. (PWK753/DFS)

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