th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Kommentar Wirtschaftspolitik: Ein Großteil der KMU ist erfolgreich

Ausgabe 6/2017

In Kürze

  • Ein Großteil der KMU kommt mit den vielfältigen Herausforderungen des Wirtschaftens gut zu Recht und ist erfolgreich.
  • Die Heterogenität der betriebswirtschaftlichen Situation der KMU verdeutlicht jedoch, dass es einer Kombination aus verschiedenen Instrumenten bedarf, um die Rahmenbedingungen für alle Unternehmen zu verbessern.
  • Eine erhöhte Resilienz von Unternehmen ist die beste soziale Absicherung, da Unternehmen – u.a. als Arbeitgeber - eine hohe gesellschaftliche Verantwortung für alle übernehmen.

Mehr lesen

Die betriebswirtschaftliche Situation von KMU

Ziel der unternehmerischen Tätigkeit ist rentables Wirtschaften. Wie die im Dezember 2016 erschienene Broschüre „Wirtschaftskraft KMU 2016“ zeigt, wirtschaftet ein Großteil der KMU trotz zahlreicher Herausforderungen, wie z.B. die hohe Steuer- und Abgabenlast sowie komplizierte Regularien, erfolgreich. Die wichtige Kennzahl ‚Umsatzrentabilität‘ misst, wie viel Pro­zent des Umsatzes als Gewinn vor Abzug der Steuern bestehen bleiben. Die Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital des Unternehmens an. Neben der positiven Entwicklung dieser beiden Kennzahlen im Vergleich zu Vorjahren, haben sich ebenso die Anzahl der Unternehmen, die Beschäftigten, die Umsätze und die Bruttowertschöpfung seit 2010 fast durchwegs positiv entwickelt.

Jedoch verdeutlicht die Analyse, dass die betriebswirtschaftliche Situation unter den KMU sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Nicht alle Unternehmen bilanzieren positiv und/oder verfügen über positives Eigenkapital (rund 14 % der KMU sind im Bilanzjahr 2014/2015 in der Verlustzone und waren verschuldet).

» zum Überblick 

Fazit: Zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für resilientere Unternehmen

Die Heterogenität der betriebswirtschaftlichen Situation der KMU verdeutlicht, dass es einer Kombination aus verschiedenen Instrumenten bedarf, um die Rahmenbedingun­gen für alle Unternehmen zu verbessern. Eine erhöhte Resilienz von Unternehmen ist auch die beste soziale Absicherung, da Unternehmen - als Quelle der Beschäftigung - eine hohe gesellschaftliche Verantwortung für alle übernehmen. Somit sind Unternehmerinnen und Unternehmer die wichtigste Stütze sozialer Absicherung. 

Eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten, eine Senkung der Unternehmens-steuern sowie eine Verwaltungsvereinfachung und –beschleunigung könnten Impulse für Investitionsanreize setzen. Investitionen, die die Basis für Innovationen, technischen Fortschritt und Wettbewerbsfähigkeit bilden, könnten ebenso durch zusätzliche steuerliche Anreize wie die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter oder die Einführung eines Investitionsfreibetrags gefördert werden. Wichtig wäre ebenfalls eine Modernisierung des Arbeitsrechts hin zu flexibleren und dem gesellschaftlichen Trend der Vielfalt entsprechenden Modellen. Diese Maßnahmen stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und schaffen ein für alle Unternehmen positives Umfeld – unabhängig von ihrer betriebswirtschaftlichen Situation und Größenklasse. 

» zum Überblick 


Ansprechpartner

Devin Bicer, MA
Wirtschaftskammer Österreich
Stabsabteilung Wirtschaftspolitik

+43 (0)5 90 900-4280
devin.bicer@wko.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Analysen

Bundesfinanzrahmen 2013-2016 und Stabilitätspaket 2012-2016

Abteilung für Finanz- und Handelspolitik (FHP) | Wirtschaftskammer Österreich mehr

  • Positionen

Bodenschutzpolitik

Nutzungs- und schutzzielorientierter Ansatz in der Bodenpolitik mehr

  • Bildungspolitik

Bildungsexport auf Hochschul-, Fachhochschul- und Weiterbildungsebene

Österreich als Wissenschafts- und Bildungsstandort mehr