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Edelsbrunner/Schirak: „Bei höheren Steuern bleiben ältere Autos länger auf der Straße“

WKÖ-Fahrzeughandels-Branchensprecher fordern von der Politik „umsichtiges Vorgehen“

Auto
© WKÖ

Anlässlich der Veröffentlichung der Zulassungszahlen für Jänner 2020 äußert der Fahrzeughandel in Österreich seine Bedenken in Bezug auf eine weitere Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA): „Werden Neuwagen durch die höhere Besteuerung deutlich teurer, werden Fahrzeughalter eher von Neukäufen absehen und ihre bisherigen Autos weiter nutzen“, halten Klaus Edelsbrunner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels und Josef Schirak, Vorsitzender des Fachausschusses Einzelhandel, fest. Einen ähnlichen Effekt hätte eine höhere motorbezogene Versicherungssteuer. „Tatsache ist, dass moderne Autos sowohl im Umwelt-, Sicherheits- und technischem Bereich erhebliche Fortschritte bringen“, heben Edelsbrunner und Schirak hervor und fordern im Namen des Fahrzeughandels von der Politik „umsichtiges Vorgehen“. Die Branche steht bei der geplanten Ausarbeitung künftiger ökologischer Maßnahmen selbstverständlich gerne mit ihrer Expertise als Partner zur Verfügung. 

Steuerbelastung der österreichischen Autofahrer liegt im europäischen Spitzenfeld

Die Normverbrauchsabgabe ist ja mit 1. Jänner dieses Jahres bereits ökologisiert worden, so die beiden Branchenvertreter. Und sie rufen in Erinnerung: „Schon jetzt liegt die Steuerbelastung der österreichischen Autofahrer im europäischen Spitzenfeld. Derzeit werden rund 10 Milliarden Euro im Jahr durch automotive Steuern eingehoben“, so Edelsbrunner und Schirak. Und weiter: „Autohandelsfirmen, die sich auf den Verkauf größerer Autos spezialisiert haben und deren Mitarbeiter sehen sich massiv in ihrer Existenz gefährdet.“ Auch die Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt seien nicht zu unterschätzen.

Edelsbrunner und Schirak heben beide die Bedeutung individueller Mobilität hervor, wenn etwa das Auto als Betriebsmittel, als Transportmittel zum und vom Arbeitsplatz sowie für die Familie gefragt ist: „Der Wochenendausflug, der Besuch von Verwandten oder der persönliche Alltag ganz allgemein dürfen nicht zum Luxus werden.“ (PWK051/JHR)

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