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EdTech-Panel beim Forum Alpbach: Auf dem Weg zur digitalen Bildungsrevolution

WKÖ-Vizepräsidentin Amelie Groß: "Heimische EdTech-Unternehmen haben enorme Wachstumspotenziale."

Digitales Lernen
© Envato

Corona hat gezeigt, was es heißt, von heute auf morgen keine analogen Bildungsangebote mehr konsumieren zu können. Im ganzen Land mussten zehntausende SchülerInnen vom Präsenzunterricht zu Digital Learning-Angeboten zuhause vor dem Computer, vor dem Tablet oder auf dem Smartphone wechseln. Das Problem dabei: Ebenso wie in Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen waren SchülerInnen, LehrerInnen und AusbildnerInnen auf die neue Distanz nur unzureichend vorbereitet. Die durch Corona ausgelöste "Schockdigitalisierung" offenbarte enormen Aufholbedarf bei Educational Technology (kurz EdTech). 

Am Donnerstag wurden die Auswirkungen und Folgen dieser Digitalisierung beim diesjährigen Forum Alpbach thematisiert. Dabei zeigte sich: Die plötzlich notwendig gewordene Umstellung hat auch die Stärken des Bereichs gezeigt und eine Branche ins Rampenlicht gerückt, die bis dahin von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden war. Zu Unrecht, wie aktuelle Zahlen beweisen: In Österreich sind mittlerweile nämlich rund 100 Betriebe mit 2.000 MitarbeiterInnen und Umsätzen von 120 Millionen Euro im EdTech-Bereich unternehmerisch aktiv, wie WKÖ-Vizepräsidentin Amelie Groß am Donnerstag (26. August) im Rahmen einer Diskussionsrunde beim Panel "Wie gestalten wir die digitale Bildungsrevolution" beim Forum Alpbach erklärte. 

Hochkarätiges Podium

Panel beim Forum Alpbach 2021
© WKÖ
Gemeinsam mit Jörg Dräger (Vorstandsmitglied Bertelsmann Stiftung), Daniela Gutschi (Landesrätin, Land Salzburg), Andrea Klambauer (Landesrätin, Land Salzburg), Jakob Calice (Vorstand der Innovationsstiftung für Bildung) und Felix Ohswald (Co-Founder und CEO der Nachhilfeplattform GoStudent) diskutierte Groß dabei den Status Quo sowie die jüngsten Fortschritte und Verbesserungspotenziale digitaler Lern- und Ausbildungsangebote. Fragestellungen waren dabei unter anderem: An welchen Stellschrauben müssen wir für noch mehr Dynamik in diesem Bereich drehen? Welche Lösungen sind vielversprechend? Wie können wir SchülerInnen, LehrerInnen und AusbildnerInnen bei der Entwicklung mitnehmen? Und was kann dabei die Vernetzungs- und Unterstützungsplattform EdTech Austria leisten?


Amelie Groß: "Der Markt weist in Österreich momentan wie auch in vielen anderen Ländern eine große Dynamik auf und offenbart enorme Wachstumspotenziale. Die Kunst wird es nun sein, diese Potenziale auch tatsächlich abzurufen." Die WKÖ-Vizepräsidentin weiter: "Mit der von der WKÖ gemeinsam mit dem Land Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg gestarteten Initiative EdTech Austria sind die dafür notwendigen Weichen gestellt. Wir wollen damit Education Technology in Österreich noch besser positionieren, ein lebendiges EdTech-Ökosystem schaffen und den Einsatz von Bildungstechnologie über den ganzen Bildungsverlauf hinweg fördern." Nachsatz: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das auch gut gelingen wird."

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