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EXPO 2025 in OSAKA: Kreative Ideen für den Österreich-Pavillon gesucht!

Realisierungswettbewerb für Österreich-Beteiligung an EXPO 2025 in Osaka/Japan gestartet – Interdisziplinäre Kreativteams gesucht

Austria@Expo2025 Einladung Gestaltungswettbewerb
© Expo Austria

Der Startschuss für die österreichische Beteiligung an der Expo 2025 in Osaka - sie findet vom 13. April 2025 bis 13. Oktober 2025 statt – wurde mit der Ausschreibung eines zweistufigen EU-weiten, offenen Realisierungswettbewerbs gegeben: Die nationale und internationale Kreativszene ist ab sofort aufgerufen, bis 14. Oktober 2022 Konzepte für den Österreich-Pavillon einzureichen. Gesucht werden Ideen für ein ganzheitliches Besuchserlebnis, das den Beitrag Österreichs zum Leitthema der Expo 2025 "Designing Future Society for Our Lives" mit dem Subthema "Empowering Lives" in innovativer, kreativer und nachhaltiger Weise präsentiert.  

Die ausgeschriebene Aufgabe umfasst die Architektur und Planung des österreichischen Pavillons, die Konzeption und Visualisierung einer durchgängigen Storyline für die Ausstellung sowie die Gestaltung und Bespielung der Außenräume. Der österreichische Pavillon versteht sich als innovativer Ort der Begegnung und soll eine unverwechselbare Plattform bilden, um im Sinne eines klaren Nation Brandings die Vielseitigkeit Österreichs, seiner Gesellschaft, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft zu präsentieren, zukunftsrelevante Ideen auszutauschen und einen Raum für Dialog zu schaffen. Die Inszenierung orientiert sich dabei am Leitthema der Expo 2025 und soll den österreichischen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft von Mensch und Gesellschaft im Wirkungsfeld von Natur, Tradition und Innovation vermitteln.  

Bundesministerin a.D. Ursula Plassnik, ehrenamtliche Regierungskommissärin für die Expo 2025 Osaka, betont zum Start des Realisierungswettbewerbs: "Mein Ziel ist es, dass Österreich bei der Weltausstellung in Japan überzeugend präsentiert wird - als zukunftsorientierter, innovativer Wirtschaftsstandort ebenso wie als vielseitiges Tourismusziel mit hochwertigem Kunst- und Kulturangebot. Dafür brauchen wir die Ideen der besten kreativen Köpfe, die wir im Rahmen einer internationalen Ausschreibung ermitteln werden. Ich bin überzeugt, dass sich auch die österreichische Kreativwirtschaft an diesem außergewöhnlichen Projekt rege beteiligen wird."

Grundlage dieses Wettbewerbs ist der soeben unterzeichnete Kooperationsvertrag für den österreichischen Auftritt bei der Weltausstellung 2025 in Osaka. Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft Martin Kocher und WKÖ-Präsident Harald Mahrer sichern damit die Finanzierung dieser wichtigen Plattform zur Präsentation der Vielfalt und Leistungsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft.

"Die EXPO bietet allen Ländern dieser Welt ein Forum, sich auf dem internationalen Parkett zu präsentieren. Die Länderpavillons sind dabei die Aushängeschilder der Nationen. Um die Innovationskraft des Standortes bestmöglich zu demonstrieren, suchen wir originelle Konzepte für den österreichischen Pavillon. Japan ist nach China unser wichtigster Wirtschaftspartner in Asien und der drittwichtigste Überseemarkt insgesamt. Wir werden die Weltausstellung 2025 nützen, um unsere guten bilateralen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen und unsere Position in der Region zu stärken", sagt Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

"Mit ihrem Know-how und ihrer Innovationskraft sind Österreichs Unternehmen der Treiber für die erfolgreiche Gestaltung unserer Zukunft. Von Green Tech über Life Sciences bis zu den Chancen der Digitalisierung: Die EXPO 2025 bietet mit ihrem Leitthema eine attraktive Bühne, auf der sich Österreich als zukunftsorientierter und innovativer Standort präsentieren und positionieren wird. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Österreich-Pavillon zu, der als einzigartige Plattform die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft erlebbar machen soll und als Resonanzraum für einen vielseitigen Dialog fungieren wird", erklärt WKO-Präsident Harald Mahrer.  

Der Gestaltungswettbewerb richtet sich an interdisziplinäre Projektteams aus den Bereichen Architektur, Design, Ausstellungsgestaltung, aber auch Erlebnisdesign und Szenographie. Diese Arbeitsgemeinschaften müssen sowohl Kompetenzen in den betroffenen Fachgebieten als auch die vollumfängliche Umsetzungskompetenz abbilden.

Der Wettbewerb wird in zwei Stufen abgewickelt:

  • In der 1. Stufe wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Darstellung eines Gesamtkonzeptes erwartet, die es dem Preisgericht ermöglicht, die Entwurfsansätze (Leitidee, Gebäudedesign, Ausstellungskonzept etc.) mit dem größten Entwicklungspotential für eine Weiterbearbeitung auszuwählen und Empfehlungen für die weitere Bearbeitung zu formulieren.
  • In der 2. Stufe wird von den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Konkretisierung und Detaillierung der vorgelegten Konzepte erwartet, um deren Wirkung, bautechnische und budgetäre Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit beurteilen zu können. 


EXPO OSAKA 2025 

Im November 2021 hat die Bundesregierung die Teilnahme an der Expo 2025 in Osaka beschlossen, die vom 13. April 2025 bis 13. Oktober 2025 stattfinden wird. Insgesamt werden über 28 Millionen Besucherinnen und Besucher und 150 teilnehmende Länder sowie 25 internationale Organisationen erwartet. Das Gesamtbudget beträgt EUR 19,3 Millionen und wird zu 75 % vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft und zu 25 % von der Wirtschaftskammer Österreich finanziert.


(PWK337/ST)

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