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EXPO 2017: Start der Weltausstellung in Kasachstan am 10. Juni 

Wirtschaftsminister Mahrer und WKÖ-Vizepräsident Schenz: Zentralasien und Seidenstraße als neue Perspektive für heimische Exportwirtschaft

WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz und Wirtschaftsminister Harald Mahrer
© BMWFW/Martin Steiger WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz und Wirtschaftsminister Harald Mahrer

Die EXPO in der kasachischen Hauptstadt Astana (10. Juni bis
10. September 2017) bietet Österreich die Gelegenheit, sich prominent als Anbieter von Hochtechnologie im Energiesektor sowie als starker Wirtschafts- und Handelspartner im eurasischen Raum sowie im Rahmen der chinesischen Investitionsoffensive „One Belt-One Road“ zu positionieren. 

Während der europäische Raum mit einem Anteil von rund 80 Prozent am österreichischen Außenhandelsvolumen weiterhin wesentliche Destination der heimischen Ausfuhren bleiben wird, ist es im Kontext aktueller globaler Entwicklungen sinnvoll, sich darüber hinaus offensiv mit den neuen Kraftzentren der Weltwirtschaft im asiatischen Raum sowie der eurasischen Region auseinanderzusetzen. Kasachstan ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner Österreichs in Zentralasien, mehr als 50 österreichische Unternehmen haben Niederlassungen im Land und viele nutzen diese zur Bearbeitung der gesamten Region.

Steigerung der heimischen Ausfuhren um 200 Prozent

Vor diesem Hintergrund ist das österreichische Engagement bei der diesjährigen EXPO als weiterer Antrieb zur Intensivierung der Handelsbeziehungen zu verstehen. Das erklärten heute im Vorfeld der diesjährigen EXPO in der kasachischen Hauptstadt Astana Wirtschaftsminister Harald Mahrer sowie WKÖ-Vizepräsident und Regierungskommissär der EXPO 2017, Richard Schenz, vor Journalisten in Wien. „Die wirtschaftliche Sonne geht im Osten auf, die Zahlen sprechen für sich. So konnte Österreich seine Ausfuhren in den asiatischen und zentralasiatischen Raum im Zeitraum 2000 bis 2015 um fast 200 Prozent steigern. Es ist also eine bewusste und zukunftsgerichtete Entscheidung, in Astana präsent zu sein und einen starken Auftritt zu machen“, so Wirtschaftsminister Mahrer.

„Die EXPO soll als Plattform dienen, die Kompetenzen der österreichischen Wirtschaft zum Leitthema ‚Future Energy’ aufzuzeigen und Neueinsteigern eine Gelegenheit zu bieten, Astana und Kasachstan kennenzulernen“, ergänzte Schenz. „Gleichsam sollte die Weltausstellung als Chance genutzt werden, Österreich auch im Hinblick auf das chinesische Projekt der Wiederbelebung der antiken Seidenstraße als starken Wirtschafts- und Handelspartner zu positionieren.“ Wirtschaftsminister Mahrer unterstrich weiter in seinen Ausführungen: „Kasachstan liegt am Landweg der chinesischen Seidenstraßen-Initiative ‚One Belt-One Road’. Die österreichische Exportwirtschaft würde durch ein verstärktes Engagement in diesem Land nicht zuletzt vom direkten Anschluss in den dynamischen zentral- und südostasiatischen Raum profitieren. Es ist unser Ziel Österreich als europäischen Hub am westlichen Ende dieser traditionellen Handelsrute zu etablieren.“ 

Technologie und Kompetenz aus Österreich

Die EXPO in Astana ist die wichtigste Veranstaltung des Jahres zum Thema erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Umwelttechnologie und Nachhaltigkeit. Österreichische Unternehmen sind in diesen Bereichen weltweit führend und tragen auf diesem Weg nicht nur zur Reduktion der Umweltverschmutzung, sondern auch zur Schaffung einer Vielzahl an Arbeitsplätzen bei. So ist mittlerweile fast jeder 20. Arbeitsplatz in Österreich ein sogenannter „grüner“ Arbeitsplatz. Die technologische Kompetenz heimischer Unternehmen und ihre innovativen Produkte werden im Österreich-Pavillon der EXPO einem internationalen Publikum zugänglich gemacht und heben einmal mehr die Pionierrolle Österreichs in diesem Zukunftssektor hervor. Mahrer und Schenz verwiesen darauf, dass österreichische Unternehmen auch maßgeblich an der Errichtung des EXPO-Geländes beteiligt waren. So hat die Firma ERTEX SOLAR aus Amstetten in Niederösterreich die Sphäre des kasachischen Pavillons mit insgesamt 380 individuell angefertigten Solarelementen ausgestattet, während die TIROLER ROHRE 1,5 Kilometer Gussrohre für die Wasserversorgung des EXPO Villages geliefert hat. Für die statischen Berechnungen der komplexen Fassade des kasachischen Hauptgebäudes zeichnete sich die Wiener Firma EVOLUTE verantwortlich. Schließlich haben drei österreichische Firmen und Organisationen - ANDRITZ HYDRO (Gezeitenkraftwerk sowie Hydromatrix), HELIOVIS (neue Solartechnologie), Landwirtschaftliche FH Tulln (Solar-Rikscha) - erfolgreich am internationalen Energy Best Practice Wettbewerb der EXPO 2017 teilgenommen. Sie werden mit ihren Siegerprojekten im Rahmen der EXPO im Energy Best Practice Pavillon ausgestellt. 

Österreichische Programmhöhepunkte bei der EXPO

Zahlreiche Veranstaltungen sowie Besuche hochrangiger Delegationen unterstreichen die große Bedeutung Kasachstans und der EXPO für Österreich. So findet im Rahmen des Österreich-Tages am 14. Juni auch ein bilaterales Wirtschaftsforum unter Beteiligung von knapp 80 Unternehmen aus Österreich statt. Zuvor reist in der Zeit von 10. bis 13. Juni eine steirische Delegation nach Astana und Ostkasachstan, um bestehende Kooperationen weiter zu vertiefen. Anlässlich des „Austria-Kazakhstan Sustainable Technology Day“ Anfang Juli kommt schließlich eine Abordnung aus Kärnten nach Kasachstan, um die Zusammenarbeit in den Bereichen „grüne Energie“, „grüne Wirtschaft“ sowie Tourismus weiter zu intensivieren. Schließlich zählen die Präsentation österreichischer Mode auf der EXPO sowie das Event „Future of Architecture meets Future of Energy” Ende August bzw. Anfang September zu den österreichischen Highlights bei der EXPO. 

EXPO 2017 in Astana: „Future Energy“

Österreich präsentiert bei der Weltausstellung in Kasachstan unter dem Motto „Mit Hirn, Herz und Muskelkraft“ ein kreatives Kaleidoskop partizipativer Lösungen zu globalen Energie- und Umweltfragen. Rund 20 Installationen stellen Einfallsreichtum, Kreativität und Konsequenz aus Österreich vor und machen das komplexe Thema Energie spielerisch und nonverbal erlebbar. Die österreichische Beteiligung wird mit einem Gesamtbudget von 4,8 Millionen Euro realisiert, das vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Wirtschaftskammer Österreich getragen wird. Insgesamt werden 115 Länder und 22 internationale Organisationen an der Weltausstellung in der Hauptstadt Kasachstans von 10. Juni bis
10. September 2017 teilnehmen. Die Veranstalter rechnen mit rund zwei Millionen Besuchern. Für den Österreich-Pavillon wird mit rund 1.000 Besuchern am Tag gerechnet.

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