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Österreich in der EU

Die heimische Wirtschaft im Binnenmarkt

Nach 25 Jahren EU-Mitgliedschaft belegen alle vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten, dass die mit dem Binnenmarkt verbundenen Chancen von der heimischen Wirtschaft genützt wurden. Österreich gehört zu den Top-Gewinnern der europäischen Integration.

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© Bundeskanzleramt Österreich, Ref. I/12/c

Österreich profitiert als Volkswirtschaft von der Einbindung in den EU-Binnenmarkt. Alle vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten belegen, dass die Vorteile der EU-Mitgliedschaft und der Wegfall von Beschränkungen im Binnenmarkt von der heimischen Wirtschaft genützt wurden. So haben sich seit 1995 die Exporte in die anderen EU-Mitgliedstaaten von 33 Mrd. Euro im Jahr 1995 auf 96 Mrd. Euro im Jahr 2020 fast verdreifacht und noch 2019 konnte die 150 Mrd. - Schallmauer der weltweiten Gesamtexporte durchbrochen werden.

Auch ausländische Investoren erkannten die Attraktivität Österreichs als Wirtschaftsstandort auch als “Drehscheibe” zu Osteuropa: ausländische Unternehmen investierten in Österreich seit dem EU-Beitritt durchschnittlich (1995 – 2020) rund 5,7 Milliarden Euro pro Jahr. In den drei Jahren vor dem Beitritt waren es ca. 1, 3 Milliarden Euro. Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Österreich sind damit im Durchschnitt auf mehr als das Vierfache angestiegen, der Bestand an

Von der EU-Erweiterung um die Länder aus Mittel- und Osteuropa sowie Malta und Zypern profitierte Österreich wie kein anderes Land. Die Exporte in diese Region boomten, die österreichischen Direktinvestitionen in diesen Ländern erreichten Rekordwerte. Österreich zählt in seinen Nachbarländern zu den größten Investoren.

Der Ausbruch der Finanzkrise hat allen Ländern weltweit einen Dämpfer versetzt. Die EU hat rasch und beherzt reagiert und binnen kurzer Zeit war sie Schutzschirm hinsichtlich der europäischen Finanzmärkte und Kreditwirtschaft. Ohne den schützenden Schirm der EU und insbesondere der Währungsunion hätte Österreich die Wirtschaftskrise nicht so gut überstanden. 

Auch in der Corona-Krise hat die EU rasch reagiert, schon in der ersten Phase ist es schnell gelungen, ein Sicherheitsnetz für die Mitgliedstaaten zu schaffen: die Europäische Zentralbank hat mit dem Pandemic emergency purchase programme ein  Krisenprogramm für 2021 geschaffen, das dazu beiträgt, dass alle Wirtschaftssektoren von besseren Finanzierungsbedingungen profitieren und damit den Corona-Schock absorbieren können. Aus dem Wiederaufbaufonds „Next Generation EU sind für Österreich rund 3,5 Milliarden Euro reserviert, der Österreichische Aufbau – und Resilienzplan wurde bereits genehmigt. Schließlich hat die EU die Mitgliedstaaten in die Lage versetzt nötige Unterstützungen zu leisten indem die Beihilferegelungen gelockert wurden.  

Heute kann aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nur ein Resümee gezogen werden: die Entscheidung für den EU-Beitritt war richtig!


Video 25 Jahre EU-Mitgliedschaft: Eine Erfolgsgeschichte

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