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Österreich in der EU

eu top thema. Die heimische Wirtschaft im Binnenmarkt | aktualisiert: 11/2019

Nach 25 Jahren EU-Mitgliedschaft belegen alle vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten, dass die mit dem Binnenmarkt verbundenen Chancen von der heimischen Wirtschaft genützt wurden. Österreich gehört zu den Top-Gewinnern der europäischen Integration.
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Österreich profitiert als Volkswirtschaft von der Einbindung in den EU-Binnenmarkt. Alle vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten belegen, dass die Vorteile der EU-Mitgliedschaft und der Wegfall von Beschränkungen im Binnenmarkt von der heimischen Wirtschaft genützt wurden. So haben sich seit 1995 die Exporte in die heutigen 27 anderen EU-Mitgliedstaaten von 33 Mrd. Euro im Jahr 1995 auf 105 Mrd. Euro im Jahr 2018 mehr als verdreifacht und konnte 2018 die 150 Mrd. - Schallmauer der weltweiten Gesamtexporte durchbrochen werden.

Auch ausländische Investoren erkannten die Attraktivität Österreichs als Wirtschaftsstandort auch als “Drehscheibe” zu Osteuropa: ausländische Unternehmen investierten in Österreich seit dem EU-Beitritt durchschnittlich (1995 – 2018) rund 6,9 Milliarden Euro pro Jahr. In den drei Jahren vor dem Beitritt waren es ca. 1, 3 Milliarden Euro. Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Österreich sind damit im Durchschnitt auf das Fünffache angestiegen, der Bestand an Direktinvestitionen in Österreich hat sich von rund 16 Mrd. Euro im Jahr 1995 auf rund 176 Mrd. Euro im Jahr 2018 erhöht!

Der Maastricht-Vertrag und die damit beschlossene Teilnahme an der Wirtschafts- und Währungsunion legten Österreich und den anderen EU-Staaten Beschränkungen auf, die sich in einer notwendigen Budgetkonsolidierung und einer rückläufigen Staatsverschuldung äußerten. Durch die Einsparung bei öffentlichen Ausgaben aber auch durch Steuererhöhungen wurden allerdings verringerte Konsumausgaben in Kauf genommen, die sich in einem relativ niedrigen

Wirtschaftswachstum niederschlugen. Andere Länder leiteten aufgrund äußerer Umstände (z. B. Finnland aufgrund des Wegfalls des Handels mit der Sowjetunion nach 1989) diesen Konsolidierungsprozess bereits früher ein. Von der EU-Erweiterung um die Länder aus Mittel- und Osteuropa sowie Malta und Zypern profitierte Österreich wie kein anderes Land. Die Exporte in diese Region boomten, die österreichischen Direktinvestitionen in diesen Ländern erreichten Rekordwerte. Österreich zählt in seinen Nachbarländern zu den größten Investoren.

Der Ausbruch der Finanzkrise hat allen Ländern weltweit einen Dämpfer versetzt. Die EU hat rasch und beherzt reagiert und binnen kurzer Zeit war sie Schutzschirm hinsichtlich der europäischen Finanzmärkte und Kreditwirtschaft. Ohne den schützenden Schirm der EU und insbesondere der Währungsunion hätte Österreich die Wirtschaftskrise nicht so gut überstanden. 

Sowohl das WIFO als auch die Bertelsmann Stiftung sprechen von einem deutlichen Gewinn Österreichs durch die EU-Integration: Laut WIFO konnte Österreich ein kumuliertes zusätzliches Wirtschaftswachstum in Höhe von 63 Mrd. Euro (seit 1989, hochgerechnet bis 2015) erzielen, wodurch rund 18.500 zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr geschaffen wurden. Laut Bertelsmann Stiftung profitieren am stärksten vor allem verhältnismäßig kleine, aber exportstarke Nationen im geographischen Zentrum Europas, so auch Österreich. 

Heute kann aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nur ein Resümee gezogen werden: die Entscheidung für den EU-Beitritt war richtig!

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