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EUROCHAMBRES und Europäisches Parlament starten Partnerschaft, um Europäer zum Wählen zu motivieren 

Das Kammernetzwerk wird eng mit Parlament und Kandidaten zusammenarbeiten, um die größten Themen für Unternehmer ganz oben auf die Agenda zu bringen

Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES, und Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments, unterzeichneten ein Memorandum für eine Partnerschaft im Vorfeld der Europawahlen
© Europäisches Parlament Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES, und Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments, unterzeichneten ein Memorandum für eine Partnerschaft im Vorfeld der Europawahlen

Der Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES, Christoph Leitl, und der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, haben heute ein Memorandum für eine Partnerschaft im Vorfeld der Europawahlen unterzeichnet. Die Partnerschaft wird durch das EUROCHAMBRES Netzwerk von über 800 Wirtschaftskammern in der gesamten EU dazu beitragen, die Europäer im Vorfeld der Europawahlen verstärkt zu informieren.

„Wir leben in politisch volatilen Zeiten und haben diese historische Entscheidung getroffen, weil die Wahlen 2019 von historischer Bedeutung sind. Kammern sind wirtschaftliche und keine politischen Akteure, aber unser Netzwerk will alles dafür tun, damit die Bürger im Mai wählen gehen. Wir wollen dabei mithelfen, ihnen die Bedeutung der EU und der Wahl informierter und engagierter Abgeordneter für die nächsten fünf Jahre zu vermitteln”, betonte EUROCHAMBRES Präsident Leitl. 

Agenda für Wettbewerbsfähigkeit

EUROCHAMBRES und sein Kammernetzwerk werden auch eng mit dem Europäischen Parlament und den Kandidaten zusammenarbeiten, um die wichtigsten Themen für Unternehmen hervorzuheben und zu diskutieren. „Das nächste Europäische Parlament muss sich einer ehrgeizigen Agenda für Wettbewerbsfähigkeit verschreiben. Die Politik schafft keine Arbeitsplätze und kein Wachstum, wir Unternehmer tun dies - aber wir brauchen die richtigen Rahmenbedingungen. Große Themen wie Fachkräftemangel, Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Vollendung des Binnenmarktes und globaler Handel müssen auf der EU-Agenda der kommenden fünf Jahre ganz oben stehen.“

Positive Zukunft für die EU aufbauen

„Europa muss gemeinsam vorwärts und nicht getrennt rückwärtsgehen. Der Brexit hängt schon zu lange wie eine dunkle Wolke über der EU. Er darf uns nicht davon abhalten, eine positive Zukunft für die EU aufzubauen. Die Europaabgeordneten 2019-24 werden sicherlich nicht immer einer Meinung sein, aber sie müssen sich darauf einigen, dass der Weg für die EU vorwärts und nicht rückwärts ist!“, betonte Leitl. „Mit einer starken Gemeinsamkeit werden wir anstehende Herausforderungen durch andere Kontinente meistern und geben unseren Menschen damit eine optimistischere Lebensperspektive.“ (PWK050/FA)

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