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EUROCHAMBRES-Präsident Leitl bedauert Abschied von Europaparlamentarierin Kappel

Leitl fordert von den EU-Kandidaten im Wahlkampf sachliche Ideen

EU-Parlament
© WKÖ

„Es ist sehr schade, dass die FPÖ-EU-Abgeordnete Barbara Kappel nicht mehr für das Europaparlament kandidiert“, erklärte EUROCHAMBRES Präsident Christoph Leitl heute. Er bedankt sich für ihre bisherige konstruktive Politik und warnt vor dem Erstarken von nationalen Kräften in der EU und im Europaparlament. „Die in Industrie- und Wirtschaftskreisen angesehene Barbara Kappel hat sich in den letzten Jahren im Interesse der europäischen und heimischen Wirtschaft in Brüssel eingesetzt. Wir brauchen mehr Vertreter Österreichs wie Kappel in Brüssel und Straßburg!“, so Leitl.

Europawahlen: Jede Stimme zählt!

Im Vorfeld der Europawahlen appelliert Leitl, wählen zu gehen: „Jede Stimme zählt! Gerade in unsicheren Zeiten von Brexit und protektionistischen Tendenzen in der Handelspolitik ist es für die Unternehmer umso wichtiger, mit vielen starken Stimmen im Europäischen Parlament vertreten zu sein!“ Der EUROCHAMBRES Präsident fordert von den EU-Kandidaten im Wahlkampf sachliche Ideen statt Populismus: „Europa muss gemeinsam vorwärts, und nicht separat rückwärtsgehen! Das ist der einzig mögliche Weg, den Herausforderungen der nächsten fünf Jahre zu begegnen!“

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas

„Das nächste Europäische Parlament muss die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas ganz oben auf die Agenda setzen. Die Politik schafft keine Arbeitsplätze und kein Wachstum, wir Unternehmer tun dies. Dafür brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen. Große Themen wie Fachkräftemangel, Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Vollendung des Binnenmarktes und globale Handelsagenda müssen auf EU-Ebene rasch und gezielt angegangen werden,“ fordert Leitl. (PWK121/FA)

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