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EUREM-Award: Lenzing AG siegt im internationalen Energiemanager-Contest

Österreichischer Erfolg beim Europäischen Energiemanager-Preis, Projekt zur Wärmerückgewinnung überzeugte in der Kategorie Großunternehmen

EUREM
© wkö

Beim diesjährigen EUREM-Award gab es erneut einen wichtigen Erfolg für Österreich: Die Lenzing AG gewann die Silbermedaille in der Kategorie Großunternehmen. Mit dem EUREM-Award werden die besten Projekte der Lehrgänge zum Europäischen Energiemanager (EUREM) prämiert. Dabei handelt es sich um ein hochkarätiges Trainingsprogramm, das seit Jahren in mehr als 20 Staaten in Europa, in Südamerika und Afrika läuft. Österreich ist seit 2004 dabei, mittlerweile liegen schon 793 Projekte mit einen Einsparwert von 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom, Gas, Fernwärme u.a. pro Jahr vor.

"Wir gratulieren der Lenzing AG sehr herzlich. Ihr Sieg ist mehr als verdient, denn das eingereichte Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und damit zum Klimaschutz. Dem Unternehmen bringt es eine spürbare Kostenreduktion, Wirtschaftlichkeit ist der beste Motor der Effizienzfortschritte", sagt Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Energie- und Umweltpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die die österreichischen EUREM-Lehrgänge durchführt.

Enorme CO2-Einsparung möglich

Konkret wurde der Faserhersteller aus Oberösterreich für ein innovatives Projekt ausgezeichnet, das die Raumzuluft-Erwärmung durch Wärmerückgewinnung aus dem Abwasserbereich vorsieht. Die neue Anlage zur Wärmerückgewinnung ist in der Lage den Großteil des gesamten Heizbedarfs abzudecken. Nach Fertigstellung wird die Lenzing AG den CO2-Ausstoß um mehr als 3.700 Tonnen pro Jahr senken können.

"Das Siegerprojekt aus Österreich ist ein internationales Vorzeigeprojekt. Die Idee, warmem Abwasser Energie zu entziehen, wird Nachahmer finden – sie ist gut für die Energiebilanz, ein Beitrag zum betriebswirtschaftlichen Erfolg, und hilft auch dem Gewässerschutz. Bei der Annäherung an die Klimaziele, führt an der Effizienz kein Weg vorbei. Deshalb brauchen die Unternehmen exzellente Energiemanager und Energiemanagerinnen“, so Schwarzer, der in diesem Zusammenhang auf den großen Wert der EUREM-Lehrgänge hinweist. Denn diese vermitteln das Rüstzeug, um nicht genutzte Energieüberschüsse zu verwerten, Energiefresser in Unternehmen und Organisationen aufzuspüren und erneuerbare Quellen (Sonnenenergie, Umgebungswärme) in die betrieblichen Konzepte zu integrieren.

Den ersten Platz belegte die Optimierung des Lastmanagements in einem slowenischen Stahlwerk und die Bronzemedaille ging an Chile mit einer Biogasrückgewinnung in der Fleischindustrie.

Informationen zum nächsten EUREM-Lehrgang in der WKÖ ab März 2021 finden Sie hier.

Das Projekt EUREMnext, das auch den Award einschließt, wird durch das Programm der Europäischen Union für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ gefördert. (PWK452/DFS)

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