th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Kommission für mehr Sicherheit in Geschäftsbeziehungen mit Online-Plattformen 

HOTREC-Präsidentin Kraus-Winkler begrüßt aktuellen Vorschlag zur Förderung von Fairness und Transparenz: „Wichtiger Schritt für europäische Hotellerie- und Gastgewerbebranche“

EU-Kommission: mehr Sicherheit in Online-Plattformen
© wkö

„Der Vorschlag der EU-Kommission ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und wird zweifellos dazu beitragen, einen transparenteren digitalen Binnenmarkt mit fairen Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und damit Wachstum und Beschäftigung zu stärken“, begrüßt Susanne Kraus-Winkler, Präsidentin von HOTREC, des europäischen Dachverbandes der Hotels, Restaurants und Cafés, den aktuellen Vorschlag der Kommission zur Förderung von Fairness und Transparenz für Geschäftskunden von Online-Vermittlungsdiensten und Suchmaschinen. Demnach sollen Plattformen künftig objektive und transparentere Verfahren bei der Festlegung ihrer Bedingungen für Geschäftskunden sowie Rechtsbehelfe gewährleisten. Auch die Rankings sollen transparenter und berechenbarer werden. Kraus Winkler hofft nun auf Unterstützung des Europäischen Parlaments und des Rates bei der Umsetzung. 

Die dominante Marktposition vieler Online-Plattformen hat in den vergangenen Jahren oftmals zu Praktiken geführt, die von Geschäftskunden als ungerecht empfundenen werden. Vor allem im kleinstrukturierten Gastgewerbe, das zu 99% aus Klein- und Kleinstunternehmen besteht, verlieren Unternehmer immer mehr die Kontrolle über ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Bedingungen der Online-Giganten sind meist sehr einseitig, ohne dabei Spielraum für Unternehmer zu lassen. Intransparente Algorithmen und Rankings sowie einseitige Bestrafung von Unternehmen machen Geschäftsabschlüsse unberechenbar und kostspieliger.

Kommissionsvorschlag bringt mehr Fairness auf den Online-Märkten

"Wenn eine einzige Online-Plattform zwei Drittel eines Online-Vermittlungsmarktes mit mehreren hunderttausend Anbietern kontrolliert, können die Unternehmen nicht allein gegen unlautere Praktiken vorgehen. Der Kommissionsvorschlag wird dazu beitragen, einige Marktversagen zu beheben und mehr Fairness auf den Online-Märkten zu schaffen", unterstreicht auch Markus Luthe, Vorsitzender der HOTREC Distribution Task Force und Mitglied des HOTREC Executive Committee. 

HOTREC 

HOTREC vertritt die Hotellerie und Gastronomie auf europäischer Ebene. Die Branche zählt insgesamt rund 1,8 Millionen Unternehmen, das sind 99,5% kleine und mittlere Unternehmen (91% sind Kleinstunternehmen, d.h. mit weniger als 10 Beschäftigten). Diese Geschäfte machen rund 60% der Wertschöpfung aus. Allein in der EU bietet die Branche rund 10 Millionen Arbeitsplätze. Zusammen mit den anderen Tourismusbranchen ist die Branche die drittgrößte in Europa. HOTREC vereint 40 nationale Verbände, die die Interessen dieser Branche in 29 verschiedenen europäischen Ländern vertreten. 

Der Fachverband Hotellerie  

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. (PWK305/ES)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Handel
Kindertag Logo

Kinder und Eltern, aufgepasst! Spielzeug-Geschäfte laden ein - am 1. Juni ist wieder Internationaler Kindertag 

Sei dabei, mach‘ mit! 190 Spielwaren-Geschäfte in ganz Österreich nehmen teil mehr

  • Transport und Verkehr
Alexander Klacska, Bundesobmann der Sparte Transport und Verkehr

Klacska: City Maut ist reine Abzocke von Bevölkerung und Wirtschaft 

Maut kann Versäumnisse der Wiener Verkehrspolitik nicht beheben – statt zusätzlicher Einkaufstempel braucht es Logistikflächen in der Stadt mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Scheichelbauer-Schuster: Flexible Arbeitszeiten bringen Vorteile für Betriebe, Mitarbeiter und Kunden 

Vernünftige Regelung im Sinne des Wirtschaftsstandortes – Ausweitung der Arbeitszeiten im Einvernehmen Betrieb und Mitarbeiter mehr