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EU-Klimaziel: Industrie braucht wettbewerbsfähigen Rechtsrahmen 

Überzogene Ziele gefährden Planungs- und Investitionssicherheit

EU-Klimaziel: Industrie braucht wettbewerbsfähigen Rechtsrahmen
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Im Hinblick auf die kommende UN-Klimakonferenz in Katowice hat das Europäische Parlament heute für die Erhöhung des EU-Klimaziels 2030 von 40 auf 55% gestimmt. Die Bundessparte Industrie der Wirtschaftskammer nimmt dazu kritisch Stellung. BSI-Geschäftsführer Andreas Mörk in einer ersten Reaktion: „Weitere Reduktionen der Treibhausgasemissionen und das Ziel der umfassenden Dekarbonisierung nehmen in der Industrie einen hohen Stellenwert ein. Trotz Intensivierung von Forschung, Entwicklung und Innovation stehen die dafür notwendigen Breakthrough-Technologien aber noch nicht zur Verfügung. Mit einer Änderung des 2030-Zieles gerät der gesamte klima- und energiepolitische Rechtsrahmen außer Balance, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene. Und damit kippt auch die dringend benötigte Planungs- und Investitionssicherheit auf eine schiefe Ebene, anstatt ein Level Playing Field mit den weltweit größten Treibhausgasemittenten sicherzustellen.“ 

Industriebetriebe sind Zukunftsmotor wichtiger Wertschöpfungsketten

Die Industriebetriebe, insbesondere in energieintensiven Branchen, sind Zukunftsmotor und Herzstück wichtiger Wertschöpfungsketten, die Beschäftigung, Lebensqualität und Wohlstand für hunderttausende Menschen in Österreich sichern. Folge einer einseitigen Verschärfung der EU-Klimaziele wären zusätzliche Kostennachteile im internationalen Standortwettbewerb. „Die stark exportorientierte heimische Industrie ist von dieser Hü-Hott-Politik besonders stark betroffen. Ziel der EU-Position muss es vielmehr sein, die anderen Wirtschaftsräume in die gemeinsame Verantwortung für ein engagiertes Vorgehen gegen den Klimawandel zu integrieren, anstatt alleine vorauszueilen“, unterstreicht Mörk. (PWK730/Us)

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