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Handelsdaten Österreich – Japan und die Rolle der KMU

Eine statistische Auswertung

  • Österreich ist als kleine offene Volkswirtschaft stark vom internationalen Handel abhängig
    • Ein starker Exportsektor unterstützt das heimische Wirtschaftswachstum und schafft bzw. sichert dadurch Arbeitsplätze.
  • KMU profitieren durch mehrere Kanäle von internationalen Wirtschaftsverflechtungen
    • Direkte Kanäle sind der Güter- und Dienstleistungshandel mit dem Ausland sowie aktive und passive Direktinvestitionen.
    • Indirekt profitieren KMU auch als Zulieferbetriebe für im internationalen Handel tätige österreichische Großunternehmen.
  • Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen mit Japan
    • Österreich weist eine negative Warenhandelsbilanz mit Japan auf. 1,4 Mrd. Euro oder 1 % der gesamten österreichischen Warenausfuhren flossen 2015 nach Japan. Dies entspricht 3 % des gesamten Drittstaatenwarenexportvolumens.
    • Die Dienstleistungshandelsbilanz Österreichs mit Japan ist positiv. Im Jahr 2015 hatten 270 Mio. Euro oder 0,5 % der gesamtösterreichischen Dienstleistungsexporte Japan als Ziel. Dies entspricht 2 % des gesamten Drittstaatendienstleistungsexportvolumens.
    • Die Direktinvestitionsbilanz Österreichs mit Japan ist negativ. Direktinvestitionen von japanischen Unternehmen sicherten 2014 jedoch über 5.000 österreichische Arbeitsplätze. 122 Mio. Euro der heimischen aktiven Direktinvestitionen wurden 2015 in Japan getätigt.
  • Die Rolle der KMU im österreichischen Handel
    • KMU spielen eine wichtige Rolle im österreichischen Außenhandelssektor: Zwischen 156.000 und 196.000 KMU waren 2014 im internationalen Handel tätig, dies entspricht zwischen 48 % und 60 % aller österreichischen KMU.
    • 2014 exportierten 40.500 KMU (98 % aller exportierenden Unternehmen) Waren im Wert von etwa 61,5 Mrd. Euro (49 % des gesamten Warenexportwertes). 155.500 KMU (99 % aller importierenden Unternehmen) trugen 2014 78 Mrd. Euro zum monetären Wareneinfuhrwert Österreichs (61 % des gesamten österreichischen Importwertes) bei.
    • Der Anteil der KMU am Dienstleistungshandel bewegt sich bei den Exporten in einer ähnlichen Größenordnung wie beim Warenhandel: 11,8 Mrd. Euro (oder 48 %) entfielen im Jahr 2012 auf KMU. Im gleichen Jahr tätigten KMU 9,7 Mrd. Euro (oder 47 %) der österreichischen Dienstleistungsimporte. Aufgrund der eingeschränkten Datenbasis im Zusammenhang mit Unternehmensgrößenklassen sind die genannten monetären Werte Unterschätzungen des tatsächlichen Dienstleistungshandelsvolumens.
  • Die Rolle der KMU im Handel mit Japan
    • 1.123 KMU lieferten 2014 Waren nach Japan, dies entspricht 81 % aller nach Japan warenexportierenden österreichischen Unternehmen. Der Warenwert belief sich auf rund 333 Mio. Euro (rund 29 % des nach Japan gelieferten Warenwertes). 2014 tätigten 1.820 KMU Einfuhren aus Japan, dies entspricht in etwa 85 % aller aus Japan importierenden österreichischen Unternehmen. Der KMU-Importwert belief sich auf 420 Mio. Euro (rund 62 % des gesamten von Japan bezogenen Warenwertes).
    • Aufgrund von Datenrestriktionen ist es aktuell nicht möglich, die Anzahl der KMU bzw. das Volumen von Dienstleistungsexporten und –importen durch KMU nach bzw. aus Japan darzustellen. Auf das gesamtösterreichische Dienstleistungsaggregat bezogen scheinen die KMU jedoch einen ähnlichen Stellenwert zu haben wie im Warenhandel.


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