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EU-Außenhilfeinstrumente bieten österreichischen Unternehmen interessante Geschäftschancen im Energiesektor 

EU Sektorseminar: EU-Büro der WKÖ unterstützt beim Zugang zu Know-how und Kooperationspartnern

Innerhalb der letzten Jahre gewann der Zugang zu nachhaltiger Energie im Rahmen der EU-Außenhilfeprogramme zunehmend an Bedeutung. Die Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaübereinkommen oder unzureichender Zugang zu Energie als Beweggrund für Migration tragen dazu wesentlich bei. 2014-2020 stehen daher signifikante finanzielle Mittel in den EU-Außenhilfeinstrumenten für den Energiesektor zur Verfügung, was unseren Unternehmen Geschäftschancen eröffnet. „Aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität handelt es sich aber auch um ein sehr herausforderndes Geschäftsfeld. Um am Markt erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, sich mit den aktuellen Finanzierungsmöglichkeiten und neuen Förderinstrumenten, wie beispielsweise dem erst kürzlich eingerichteten Europäischen Fonds für Nachhaltige Entwicklung, vertraut zu machen. Dabei und bei der Identifikation interessanter Geschäftspartner wollen wir österreichischen Betrieben bestmöglich Hilfestellung bieten“ so Markus Stock, Leiter des EU-Büros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Sektorseminar zum Thema „Nachhaltige Energie“

Zu diesem Zweck veranstaltete das EU-Büro der WKÖ in Kooperation mit Partnern aus anderen EU-Mitgliedstaaten am Dienstag ein Sektorseminar zum Thema „Nachhaltige Energie“ in Brüssel. Insgesamt mehr als 100 Unternehmensvertreter - darunter sechs aus Österreich - nutzten die Möglichkeit, am Vormittag von Vertretern der Europäischen Kommission sowie von Entwicklungsbanken aus erster Hand Informationen über die verschiedenen Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten. Da auch ein solides Netzwerk geeigneter Kooperationspartner Voraussetzung für eine erfolgreiche Beteiligung ist, hatten die Teilnehmer bei der am Nachmittag stattfindenden Firmenbörse Gelegenheit, Kontakte für künftige Ausschreibungen zu knüpfen.

Die Ständigen Vertretungen von insgesamt 24 EU-Mitgliedstaaten organisieren — teilweise über ihre Wirtschafts- und Handelskammern oder Exportagenturen — seit 1998 zweimal pro Jahr Sektorseminare. Bisher haben rund 300 österreichische Firmen teilgenommen. Nähere Informationen sind auf der Homepage der Sektorseminare zu finden. Die Ziele sind, österreichischen Unternehmen ihre hervorragenden Geschäftschancen in den verschiedenen Sektoren im Rahmen der EU-Außenhilfeinstrumente bewusstzumachen, Erfolgsstrategien aufzuzeigen und die Identifikation geeigneter Kooperationspartner zu erleichtern. (PWK891/FA)

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