th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wirtschaftsbarometer: So geht es den heimischen EPU

Erwartungen der befragten Unternehmen liegen laut WKÖ-Wirtschaftsbarometer unter der Einschätzung der bisherigen Lage

    Die Ergebnisse des WKÖ-Wirtschaftsbarometers für EPU zeigen für das Jahr 2020 eine Eintrübung der Geschäftsaussichten. Die Erwartungen der befragten Unternehmen liegen deutlich unter der Einschätzung der bisherigen Lage. Hinsichtlich der erwarteten Auftragslage äußern sich die EPU optimistischer als Unternehmen aller Größenklassen.  

    Die EPU weisen unterm Strich leicht positive Erwartungen zu Auftragslage und Umsätzen auf. Ein Viertel der befragten EPU gibt an, dass sie im kommenden Jahr einer steigenden Auftragslage rechnen. Rund die Hälfte geht von einer stabilen Entwicklung aus. Damit liegt der Erwartungssalso zur Auftragslage für EPU im positiven Bereich, während über alle Größenklasse der Saldo mit minus 13 negativ ausfällt. Auch für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten liegt der Saldo mit minus 8 knapp im negativen Bereich, besonders pessimistisch äußern sich große Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten.

    Hinsichtlich der Umsätze gehen ebenfalls rund ein Viertel der EPU von einer Verbesserung im kommenden Jahr aus und die Hälfte rechnet mit einer stabilen Entwicklung.  

    Die Stimmung der österreichischen Wirtschaft ist angesichts der hohen Risiken und der allgemeinen Abkühlung der internationalen Konjunktur deutlich im negativen Bereich. Die Erwartungen zum Wirtschaftsklima erreichen für EPU einen Wert von minus 15 und damit deutlich weniger negativ als für die Unternehmen insgesamt (Saldo: -31). Als größte Sorgen nennen die EPU die schwache Inlandsnachfrage und die schwache konjunkturelle Dynamik in Europa, insbesondere in Deutschland. 


    Zurückhaltung äußern die Ein-Personen-Unternehmen hinsichtlich der Investitionen. 15 % erwarten in den kommenden Monaten eine Ausweitung des Investitionsvolumens, 6 von 10 Unternehmen gehen von einer stabilen Entwicklung aus. 36 % der EPU geben Ersatzbedarf als Motiv an, 29 % beabsichtigen im kommenden Jahr Neuinvestitionen zu tätigen. Als Begründung für beabsichtigte Neuinvestitionen nennen 58 % Innovation und technischen Fortschritt und 46 % die Gewinnerwartungen 45 % der befragten EPU geben an, keine Investitionen zu planen. Die Gesamtergebnisse zeigen, dass von Unternehmen aller Größenklasse 15% angeben, keine Investitionen zu planen. Dies ist ein deutliches Signal, dass es für EPU bessere Investitionsanreize braucht.  

    Investitionsanreizen: Stärkere steuerliche Begünstigung von Abschreibungen und Senkung der Unternehmenssteuern vorrangig

    Die Ergebnisse zu Investitionsanreizen zeigen ein eindeutiges Bild: 55 % der EPU sprechen sich für stärkere steuerliche Begünstigung von Abschreibungen wie etwa durch eine degressive/vorzeitige Abschreibung aus. 48 % nennen die Senkung der Unternehmenssteuern als Priorität. Überraschend ist, dass auch bei den EPU eine hohe Anzahl von 47 % eine Senkung der Lohnnebenkosten als wichtigen Investitionsanreize nennt. Zudem geben die EPU an, dass eine Verwaltungsvereinfachung und Beschleunigung forciert werden sollte. 

    Positives Standortzeugnis aus Sicht der EPU

    41 % der EPU geben den Standortbedingungen aktuell die Note 1 (Sehr gut) oder 2 (gut). 44 % schätzen die Standortbedingungen als befriedigend ein. Nur 15 % vergeben die Noten 4 oder 5 (für alle Größenklassen 7%). 



    Blick in die Zukunft: 18 % der EPU erwarten in den kommenden fünf Jahren eine Verbesserung der Standortbedingungen in Österreich. Demgegenüber stehen 30 % der Befragten, die von einer Verschlechterung ausgehen. 51 % der EPU rechnen mit stabilen Standortbedingungen. 

    Weitere Informationen

    Der WKÖ-Wirtschaftsbarometer ist die größte Umfrage der gewerblichen Wirtschaft. An der aktuellen Befragung haben sich über 4.200 Unternehmen aus ganz Österreich beteiligt, die Sonderauswertung für EPU umfasst Antworten von 1.085 Unternehmen. Weitere Informationen: www.wirtschaftsbarometer.at


    Das könnte Sie auch interessieren

    WKÖ-Präsident Harald Mahrer (r.) und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

    Das hat die WKÖ seit 2015 für ihre Mitglieder erreicht

    Steuern senken, Bürokratie abbauen, Bildung verbessern und vieles mehr: Die Leistungsbilanz der WKÖ 2015-2020. mehr

    Die Prämierung des i2b-Businessplan-Wettbewerbes 2019

    Kühnel: „Businessplan ist der Erfolgsbauplan für junge Unternehmen“

    Wettbewerb i2b von Wirtschaftskammer Österreich und Erste Bank Sparkasse kürt Österreichs beste Businesspläne mehr