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E-Unfälle: Experten fordern Sicherheitsüberprüfungen

Nach tragischem Unfall in Vorarlberg fordert Elektro-Bundesinnungsmeister Wirth regelmäßige Sicherheitschecks

Elektrotechnik
© WKÖ

Die Häufung von Unfällen mit leider oft tödlichem Ausgang in Verbindung mit überalteten oder unzureichend gewarteten elektrischen Systemen ist für den Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker, Andreas Wirth, ein Warnsignal, auf das es rasch und verantwortungsbewusst zu reagieren gilt: „Elektroinstallationen in privaten Haushalten sind sehr oft über Jahrzehnte nicht gewartet und möglicherweise auch ohne Beiziehung von befugten Elektrotechnikern erweitert bzw. verändert worden. Da sind Unfälle, Brände und leider auch Unglücksfälle wie jüngst in Vorarlberg vorprogrammiert. Daher fordern wir einen regelmäßigen Sicherheitscheck aller elektrischen Anlagen, um vermeidbare Katastrophen künftig verhindern zu können.“

E-Installationen sollten regelmäßig überprüft werden müssen

Wirth verweist zudem auf zahlreiche Brandvorfälle in den vergangenen Jahren: „Sichere Elektroinstallationen sind das Um und Auf und der gewissenhafte Umgang damit. Die Basteleien in Privathäusern, die unsere Experten in ganz Österreich immer wieder zu sehen bekommen, sind kein Spaß, sondern allzu oft lebensgefährliche Hasard-Spiele, bei denen Menschenleben gefährdet werden.“ Bundesinnungsmeister Wirth weiter: „Wir werden jedenfalls an den Gesetzgeber herantreten und anregen, Sicherheitschecks künftig vorzuschreiben. So, wie bei einem Kamin regelmäßig der Kaminkehrer kommen muss, sollen E-Installationen regelmäßig überprüft werden müssen. Im eigenen Interesse und im Interesse der allgemeinen Sicherheit.“ 

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